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Reiseblog von Lars | Seite 5

Von Halmahera zu den Bacan-Islands (Nordmolukken) und weiter auf die Togian-Islands (Sulawesi)

Vulkane vor Ternate

Nachdem ich mich vom Norden Halmaheras losreißen konnte, stand ich dann ein paar Stunden später, wie vor einer Woche, auf dem “Busterminal” direkt am Speedboothafen von Sofifi. Aber es sollte wieder zu Planänderungen kommen, wenn man bei meinen Reisen von Plänen sprechen kann. Ich hatte kein Glück bei der Suche eines Transportmittels in den Süden von Halmahera. Ich wollte eigentlich nach Saketa, ein Ort an der Südwestküste. Die Bacan-Inseln, mein Ziel, liegen direkt vor diesem Ort. Aber das einzige Fahrzeug in Richtung Süden ging nur nach Weda. Diese „Stadt“ liegt aber eher in Zentral-Halmahera als im Süden. Das war noch sehr weit von meinem Ziel entfernt. Geht es dann von dort weiter? Ich bekam zu mindestens keine konkrete Antwort. Anscheinend gibt es keine richtigen Straßen so weit in den Süden. Weiter kommt man sicher immer, aber wie viel Zeit werde ich brauchen? Auf den Karten, die ich habe bzw. gesehen hatte, gibt es keine Straße ab Weda. So entschloss ich das Speedboot nach Ternate zu nehmen. Alle Wege führen schließlich nach(über)Ternate-oder wie war das?

Al Munawwah Moschee direkt an der Wasserfront von Ternate

Schiffe vor Ternate

Ich hatte mich ja schon vor Halmahera informiert und wusste, dass es eine tägliche Nachtfähre nach Babang auf Bacan Island gibt. So ging es dann in Ternate von einem Hafen gleich in den Nächsten. In dieser Stadt gibt es gefühlt für jedes Ziel einen anderen Hafen-da soll mal jemand den Überblick behalten. Die Fähre stand schon im Hafen, es war aber gerade früher Nachmittag und erst am Abend sollte es weiter gehen. So kaufte ich mir ein Ticket und suchte mir schon mal ein Bett aus. Ich vertrieb mir die Zeit bis zur Abfahrt dann im Hafen. Häfen sind immer ein gutes Menschen-Kino und gutes Essen gibt es da auch zur Genüge. Weiterlesen

Unterwegs auf den Molukken (Banda Islands-Ambon-Ternate-Halmahera)

Meine Reise ging natürlich weiter nach der Ankunft in Bandaneira. Ich war aber die letzten Monate so mit dem Reisen und … beschäftigt, dass ich überhaupt nicht zum Schreiben kam.

Wilde Wolkenformation zum Sonnenuntergang auf den Bandas

Eine Insel für mich alleine-Irgendwo auf den Molukken

Reise durch die Unterwasserwelt der Molukken

Mit meinen neuen Freunden, den Schweizern, kam ich doch sehr angeheitert auf den Banda-Inseln an und wollte so schnell wie möglich auf eine der ruhigeren Inseln. Unser Plan war nach Pulau Hatta zu reisen. Aber die Indonesier konnten uns keine wirklich überzeugende  Auskunft geben, ob es ein Boot gibt oder erst am nächsten Tag. Die Einen waren der festen Überzeugung das ein Boot gegen 11 Uhr fährt und die Anderen behaupteten fest das es kein Boot gibt. Ich hatte für den Fall das es kein Boot gibt beschlossen nach Pulau Ay zu fahren, da dies sicher war. Meine Bootsfreunde von Ay, allen voran mein Trinkerfreund der Kapitän, begrüßten mich herzlich. Es war mir schon fast zu viel Aufmerksamkeit, da der ganze Hafen bei der lautstarken Begrüßung nach mir schaute. Ich habe mich aber riesig gefreut das es Leute gibt die mich nicht vergessen haben. Da wir sowieso noch einige Stunden, es war gerade einmal 8 Uhr morgens, Zeit hatten, ließen wir uns im Vita-Guest House in Hafennähe nieder. Dort war es ruhig, es gab Bier und man hatte einen guten Blick auf den Hafen. Es dauerte dann auch nicht lange und wir bekamen Gesellschaft von einer Bootscrew aus Hatta. Somit war unser Transport-Problem sehr schnell gelöst. Weiterlesen

Vulkantour im Osten von Java

Winterzeit ist Reisezeit, so kennt man das ja von mir. Wie so oft sollte führte mich mein Weg zuerst  nach Kuala Lumpur. So richtige Pläne hatte ich noch nicht. Klar war aber das nichts an Indonesien vorbei führen kann. In Kuala Lumpur kam mir dann der Gedanke es aktiv mit einer Vulkantour durch den Osten Javas zu beginnen. Wie so oft in Kuala Lumpur traf ich auch gleich meine üblichen Bekannten, die wie jedes Jahr um diese Zeit hier abhängen. Aber es sollte noch schöner werden. Nach drei Tagen in der Stadt hatte ich eigentlich genug und buchte mir einen Flug für den nächsten Tag nach Surabaya im Osten von Java. Aber keine zwei Stunden später läuft mir dann doch in meinem Guest House mein Freund Zinner mit seiner Tochter über den Weg. Ich wusste das er in Südostasien ist, das es mit einem Treffen klappt daran hatte ich nicht geglaubt. Sie kamen gerade aus Singapur und wollten dann weiter Richtung Thailand. Was tun wenn man einen guten Freund auf Reisen trifft? Keine Frage-Flugumbuchung. Wir hatten uns das letzte Mal auf Reisen 1999 in Kambodscha getroffen-das muss man ja wohl feiern. Leider reagierte bei der Fluggesellschaft keiner auf meine Anrufe und im Internet war auch nix zu machen. Nicht umbuchbar hieß es, da es ein Promopreis war. So kauften wir uns viele Biere und tranken auf das Treffen. Es war lustig, wir hatten uns tausende Geschichten zu erzählen und die Berrit, seine Tochter, konnte gar nicht mitreden. Aber ich glaube sie hat sich sehr amüsiert. Am nächsten Tag nach einem guten Frühstück und ohne Kater bin ich dann ohne viel Hoffnung zu haben in das Hauptoffice der Fluggesellschaft gefahren. Wunder geschehen dann doch noch. Man tauscht mir mein Ticket einfach um. Ich konnte es gar nicht wirklich fassen. Mein neues Ticket bekam ich dann zeitgleich mit dem Boarding meines eigentlichen Fluges. So sollten wir noch zwei Tage zusammen in Kuala Lumpur verbringen. Beim Essen wie bei der Getränkewahl waren wir uns immer einig. So sollten viele Besuche in südindischen Restaurants anstehen und das Bier schmeckte immer köstlich. Weiterlesen

Winter in den rumänischen Karpaten

Ich war im Winterurlaub-das ist ja kaum zu glauben. Es sollte für mich das vermutlich erste Mal seit vielen Jahren sein.
Meine Freunde Oli und Noha hatten zu einer kleinen Silvesterparty in die Bergwelt der Karpaten geladen und da konnte ich nicht Nein sagen. Die Anreise sollte schon ein kleines Abenteuer werden. Der Flug von Berlin nach Bukarest war okay aber in Bukarest auf dem Flughafen wartete auf mich der erste Schnee. Eigentlich wollte ich noch eine Nacht in der Stadt bleiben bevor es in die Berge. Aber irgendwie hatte keiner in der Stadt Zeit für mich. Oli bot mir an mich in Brasov abzuholen. Dies hieß einen Bus am Flughafen zu finden. Das ging dann auch alles schnell. Von hier aus gab es Minibusse in gefühlt alle Ecken des Landes. Schon saß ich in einem Bus und sollte in zwei bis drei Stunden in Brasov sein. Aber es sollte viele Stunden länger dauern. Pünktlich mit meiner Ankunft brach der Winter in Rumänien ein und das Chaos aus. Der Weg nach Brasov führt durch die Berge und viele Kilometer sollten wir uns maximal in Schrittgeschwindigkeit bewegen. Weiterlesen

Herbst im Hainich-Nationalpark

Ein paar herbstliche Tage im Hainich-Nationalpark
Mitten im verregneten Herbst in Deutschland zog es mich mal nicht irgendwo in die Sonne. Nein es sollte mich in die Mitte Deutschlands in den Hainich-Nationalpark nach Thüringen ziehen. Ich hatte schon viele Jahre vor den Nationalpark mit seinem Baumkronenpfad und den unendlichen Buchenwäldern zu besuchen. Ein Freund von mir arbeitet hier seit langem als Ranger und endlich war die Zeit gekommen mich auf den Weg zu machen. So führte mich mein Weg nach Bad Langensalza. Ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in den nahen Hainich. Das kleine Städtchen bzw. die schicke Altstadt sollte mir gleich gefallen. Umgeben von einer gut erhaltenen Stadtmauer mit seinen Stadttoren und vielen kleinen Parks finden sich unzählige schöne Fachwerkhäuser, Türme und Kirchen in dem denkmalgeschützten Stadtkern. Weiterlesen

Rumänien, Moldawien und der Pseudostaat Transnistrien

Im August/September hieß es Rumänien, Moldawien und den Pseudostaat Transnistrien zu bereisen. So landete ich in Bukarest und nach einem trink-und diskussions-freudigen Abend mit Delia ging es am nächsten Tag nach Oltenien. Mein erstes Ziel sollte das „Free Romanian Teknival“ irgendwo in den Bergen zwischen Ranca und Novaci sein. Ich wollte dort einen Freund treffen und ein paar Tage Feiern gehen. Ich hatte Glück und traf am Busbahnhof ein Mädel das auch zu diesem Festival wollte. Sie hatte den Plan und ich musste ihr nur folgen. Nach fünf Stunden Fahrt kamen wir in Novaci, einem kleinen verschlafenem Ort, an. Es ging nun in einem kleinen Minibus viele Kilometer der Transalpina bergauf bis der Bus gefühlt im Nirgendwo anhielt. Die Transalpina ist eine der höchsten Straßen der Karpaten und der höchste Pass ist immerhin über 2100 Meter hoch und verbindet Transsylvanien mit Oltenien. Nach dem Aussteigen konnten wir zwar nicht wirklich sehen wo das Fest stattfindet aber zu hören war es. Leider sollte mein Timing beschissen sein, da die meisten Soundsysteme gerade beim Abreisen waren. Weiterlesen

Sommertrip nach Rumänien und Bulgarien

Mein erster Sommertrip in diesem Jahr ging mit meinem Freund Oli und seinen zwei Kids nach Rumänien und Bulgarien.
huegelige-landschaft-in-den-karpaten
Erstes Ziel sollte Olis Bauernhof im Südosten Siebenbürgens sein. Wir waren mit einem Sprinter mit Wohnwagen unterwegs und so hatten wir keine Eile. Schlafgelegenheiten hatten wir ja sozusagen dabei und konnten die Fahrt von Deutschland aus genießen.fahrt-durch-die-bergwelt-rumaeniensblick-aus-dem-busfenster-nach-dem-aufwachenbahnhof-ganz-klein Weiterlesen

Es zieht mich in den Süden der Philippinen

Ich bin wie schon berichtet ohne Erinnerung an den Flug in Tagbilaran auf Bohol gelandet. Eigentlich hat es mich eher zufällig auf Bohol verschlagen. Es sollte von Manila irgendwo in den Süden gehen und dazu günstig sein. Bangka auf PamilacanDa hat der Flug nach Tagbilaran gepasst, der Preis und auch die Abflugzeit waren perfekt.
Ich sollte schnell ein Hotelzimmer finden und mich von der Trinkaction in Manila erholen. So habe ich erst am nächsten Tag die Stadt wirklich wahrgenommen. Sie sollte mir ebenso wie mein Hotel (Nisa Travellers Hotel) gut gefallen. In den nächsten Tagen sollte sie mein Ausgangspunkt für Trips auf Bohol-Island sein. Auf die benachbarte, direkt mit der Stadt verbundene, Panglao Insel hatte ich keine Lust, ich hatte doch schon zu viele Touristenzentren besucht. Tagbilaran die geschäftige Inselmetropole sollte mich in mehrfacher Hinsicht positiv überraschen. Zum einen gibt es ein Immigration-Büro in der Stadt. Dort sollte ich meine Visaverlängerung, für den normalen Preis, innerhalb von nur zehn Minuten bekommen. Chocolate Hills (2)Das ist mir in vielen Jahren und verschiedensten Ländern noch nie passiert. Ich war natürlich gut vorbereitet und hatte Passkopien und Passfotos dabei, aber so schnell-Wahnsinn. Außerdem gibt es ein wirklich kompetentes Tourist Office mit vielen Informationen und guten Straßenkarten von Bohol. Dies war gut um eine Idee von der Insel zu bekommen. Ich hatte mich ja noch nicht wirklich mit dieser Region beschäftigt. Am Ende sollte es eine gute Wahl sein auf Bohol zu landen. Weiterlesen

Unterwegs im zentralen Hochland von Nordluzon

Es geht weiter mit der Reise und ich komme nochmal zurück zur Karfreitagsprozession. TricycleNach ein paar Stunden wird es uns dort zu viel in der Sonne. Wir flüchten in ein kleines Restaurant. Hier lassen wir uns einige bis viele Biere auf Eis schmecken und lernen dabei Tom aus Polen kennen. So reisen wir dann zu dritt am späten Nachmittag nach Angeles weiter. In der „Stadt der Engel“ erwartet uns schon Toni. Es sollte ein feuchtfröhliches Treffen werden und viel Erinnerung an den ersten Abend ist mir nicht geblieben. Die nächsten zwei Tage verbrachten wir in der gar nicht so engelhaften Stadt. Gefühlt besteht sie nur aus Bars, Diskotheken, Nachtclubs, Casinos und Massagesalons. In der Stadt gab es für viele Jahre die größte Militärbasis der Amis im Ausland. Dazu zog auch noch nach Schließung des Rotlichtdistrikts in Manila das dortige Nachtleben hierher. Unterwegs in der Bergwelt LuzonsWas soll man dann in so einer Stadt erwarten. Wir hatten ja unser Wiedersehen zu feiern und noch dazu sollte unser neuer Freund Tom Geburtstag haben. So verbrachten wir viel Zeit in den seltsamen Bars von Angeles. Es war unmöglich eine Bar zu finden in der keine halbnackten Mädels um uns herum tanzten. Wir hatten dann schnell genug und beschlossen in das zentrale Hochland von Nordluzon zu reisen. Weiterlesen

Mit Koffi unterwegs auf den Philippinen

Moin moin, es gibt nach längerer Zeit mal wieder ein paar News und ich springe 6-7 Wochen zurück.Java von oben
Ich hatte Indonesien in Richtung Kuala Lumpur verlassen um meinen Freund Koffi dort am Flughafen zu treffen. Das sollte auch gut funktionieren, obwohl ich an einem anderen Terminal ankam. Wir hatten uns an seinem Ausgang verabredet und dann saß er auch dort und wartete bereits. So ging es dann in die City, wo ich schon ein Zimmer in meinem Stamm-Hostel reserviert hatte. Wir hatten uns natürlich viel zu erzählen und wollten auch gleich Pläne für die nächsten Wochen auf den Philippinen machen. Bei einigen guten Drinks beschlossen wir erst mal die nächsten Tage mit Sightseeing in Kuala Lumpur zu verbringen. In der National-Moschee Kuala LumpurFür Koffi sollten die hohen Temperaturen und die Luft-feuchtigkeit direkt nach seiner Ankunft aus Deutschland anstrengend werden. Trotzdem habe ich dann in den drei Tagen mit ihm mehr gesehen als bei den vielen Aufenthalten in den letzten Jahren. Wir kamen mächtig ins Schwitzen bei unseren Touren durch Chinatown und Little India mit den jeweiligen Tempeln, dazu Nationalmuseum und die Nationale Moschee, der Unabhängigkeitsplatz mit seiner kolonialen Architektur und die Petronas-Tower und… Weiterlesen