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Reiseblog von Lars | Seite 4

Es ist Winter – Zeit neue Inselwelten in Indonesien zu entdecken-Die traumhaften Banggai-Islands

Ja es ist kalt in Deutschland dann heißt es für mich auf Reisen zu gehen. Wie so oft hatte ich noch keine konkreten Pläne und bin erst mal nach Kuala Lumpur geflogen.
Nach ein paar Tagen KL und ein paar Versuchen etwas zu Planen sollte es wie so oft nach Indonesien gehen. Mein erster Stopp sollte Makassar sein, eine große Stadt um ein bisschen Shoppen zu gehen bevor es mich in die ländlichen Gegenden verschlägt. Hier bekam ich auch alle was ich wollte. Neue leichte Wanderschuhe, ein paar Hosen und Hemden und…. Jetzt konnte das Reisen losgehen. Dazu sollte es passen das meine Freunde Frank und Christina gerade in der Stadt waren. So genossen wir ein paar Bier bevor sich unsere Wege wieder trennen sollten.
Ich hatte mittlerweile auch ein konkretes Ziel im Kopf-die Banggai-Inseln. Da bin ich im letzten Jahr daran vorbei gefahren und die Inselgruppe sah spannend aus. Sie sollte ein echter Juwel für mich unter den vielen Inselwelten Indonesiens werden. So ging es nach Luwuk per Flieger um gleich direkt ein Boot von dort nach Peleng-Island zu nehmen. Weiterlesen

Ein kurzer Trip im Herbst nach Georgien und Armenien

Der Sommertrip in Georgien und Armenien war so gut das ich im Oktober wieder in diese Region reisen sollte.

Geghard-Monastery in der Azat-River-Schlucht in der Nähe von Jerewan

Diesmal wollte ich mit Armenien beginnen und nach einer zu wilden Party-Nacht in Tiflis ging es am nächsten Nachmittag nach Armenien in die Hauptstadt Jerewan.
Die nächsten Tage sollte ich durchs Land trampen, da öffentliche Verkehrsmittel außerhalb Jerewans kaum existieren. Das sollte auch gut funktionieren, nur war mein Russisch leider viel zu schlecht um gute Gespräche mit den tollen Menschen zuführen.

Snacks aus Traubensirup und Nüssen werden überall verkauft

Tsaminda Sameba Kirche (Kazbegi-Area)

Garni-Tempel (griechischer Tempel aus dem 1. Jhd. in der Nähe von Jerewan)

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Georgien und Armenien im Sommer 2017

Nach meinem Trip in Rumänien und Bulgarien sollte es nach kurzem Stop in Berlin gleich weiter mit dem Reisen gehen. Georgien und Armenien standen auf meinem Programm.

Mt. Shkhara in Swanetien

Es sollte mich zuerst in die Bergwelt des Kaukasus nach Swanetien führen. Es ging weiter über Gori, Stalins Geburtsstadt, und die Höhlenstadt Uplistsikhe in die Hauptstadt Tbilisi. Danach folgt ein Abstecher in die Wüstenlandschaft an der Grenze zu Aserbaidschan um den Klosterkomplex Davit Gareja zu besichtigen. Über das Weinanbaugebiet Kakheti und das hübsche Städtchen Sighnaghi ging es am Ende nach Jerwan in die Hauptstadt Armeniens.

Klosterkomplex Davit Gareja an der georgisch-aserbaidschanischen Grenze

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Im Sommer unterwegs in Rumänien und Bulgarien

Wie eigentlich jeden Sommer in den letzten Jahren sollte es mich für ein paar Wochen nach Rumänien verschlagen. Ein Besuch bei meinem Freund Oli auf seinem Hügel in Siebenbürgen gehört ja zu meinem Standard-Programm. Nebenbei sollte mich mein Weg zweimal für ein paar Tage an das Schwarze Meer führen. Außerdem sollte ich Freunde im Banat im Westen von Rumänien besuchen.

Anflug auf Bukarest

Mein erster Stop ein Beach am Schwarzen Meer in Bulgarien-nur wenige Kilometer von der rumänische Grenze entfernt.

In den Karpaten auf dem Hügel bei meinem Kumpel Oli.

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Die erotischen Tempel von Khajuraho

Nach meinen Tigererlebnissen im Kanha-Nationalpark sollte mich meine Reise nach Khajuraho führen. Einmal in Madhya Pradesh dachte ich mir, da darf man die berühmten erotischen Tempel nicht auslassen. Zwei lange, holprig-staubige Busfahrten später verpasste ich erst mal meinen Ausstieg. Ich schlief fest und wachte auf als der Bus in irgendeinem kleinen Dorf in der Nähe parkte. Keine anderen Passagiere waren zu sehen und die Busfahrer saßen vor einem kleinen Chai-Shop. Da hatte man mich einfach vergessen, obwohl ich ja der einzige Europäer im Bus war. Das muss doch eigentlich auffallen das ich nicht ausgestiegen bin. Auf alle Fälle staunten auch die Fahrer als ich schlaftrunken den Bus verließ. Wo kommt der Typ denn jetzt her? Immerhin besorgten sie mir einen Transport zurück in die Stadt. Wenn man Khajuraho so nennen kann. Weiterlesen

Auf der Suche nach den Tigern im Kanha National Park in Madhya Pradesh (Zentralindien)

Nach der Reise durch die Mangrovenwälder der Sundarbans hatte mich das Wildlife-Fieber gepackt. Ich bin auf den Tiger gekommen und wollte jetzt diese unbedingt zu Gesicht bekommen. So beschloss ich nach Madhya Pradesh in Zentralindien zu reisen. Irgendwie bin ich auf meinen vielen Indienreisen immer an dieser Region vorbeigereist. Das sollte anders werden. Madhya Pradesh ist vor allem für seine Nationalparks und die erotischen Tempel von Khajuraho bekannt.So sollte ich eines Abends am wie immer chaotisch überfüllten Howrah-Bahnhof von Kolkata einen Zug besteigen. Zugfahrten in Indien sind ja immer wieder ein Traum. Zu mindestens wenn man einen Platz bzw. ein Bett hat. Ich hatte Glück und habe kurzfristig ein Ticket für die 22-stündige Fahrt nach Jabalpur bekommen. Anfangs war ich mit einem älteren Herrn und dessen Sohn allein in unserem Abteil. Das änderte sich aber schnell während der Fahrt. Der Sohn sollte während der Fahrt leider der einzige Mitfahrer sein, der ein wenig englisch sprach. Die eigentlich lange Fahrt verging wie im Fluge. Schlafen, die vorbeiziehende Landschaft genießen, das wie immer verrückte Treiben der Inder verfolgen und sich verwöhnen lassen von den vielen Händlern mit ihren köstlichen Snacks und Chais und… Weiterlesen

Unterwegs in den Sundarbans im größten Mangrovenwald der Welt (Westbengalen-Indien)


In Kolkata sollte ich zwei Reisende kennen lernen, mit denen ich die Abende bei Bier und … auf der Dachterrasse unserer „modernen“ Lodge verbrachte. Dabei kam uns die Idee in die Sundarbans zu fahren.
Das sind die größten Mangrovenwälder der Welt. Hier gibt es einen Nationalpark, der unser Ziel sein sollte. Ich wollte dies schon seit Jahren machen aber das sollte bis jetzt nicht klappen, da ich keine Lust auf eine organisierte Tour von Kolkata aus hatte.
Mit Sörn und Keren sah das gleich viel besser aus. Angeblich kann man nur mit organisierten Touren diese Gegend bereisen. So schwärmten wir in Kolkata aus um Informationen für die Anreise zu sammeln. Das sollte schwieriger werden als gedacht. Natürlich gab uns keiner Informationen, da sie alle Touren verkaufen wollten. Oder die Informationen beschränkten sich darauf, dass man kein Permit vor Ort bekam und es keine öffentlichen Transportmittel dahin gibt. Das konnte ich mir in Indien nicht vorstellen. Überall wo es Menschen gibt, gibt es auch Wege dahin zu gelangen. Immerhin fand ich eine gute Karte über die Region und auch OpenStreetMap und na klar das Internet sollten uns weiterhelfen. Nach unserer Recherche war klar, es gibt mehrere Orte am Rande der Sundarbans und auch einige Inseln mitten im Delta waren bewohnt. Es sollte auch ein paar kleinere Hotels in der Region geben. So mussten wir nur noch in Erfahrung bringen, wo es einen Bus in diese Richtung gibt. Das sollte sehr chaotisch werden. Weiterlesen

Nach ein paar Jahren mal wieder in Kolkata – Stadt der Freude (Indien)

Streetart in Kolkata

Meine Ankunft sollte mal wieder zur unmöglichsten Zeit erfolgen. Mitten in der Nacht landete ich in Kolkata. Dazu gab es keinen ATM für ausländische Karten auf dem Flughafen und die Wechselstube hatte geschlossen. Da ich wusste, dass ich jetzt sowieso in keines meiner bevorzugten Hostels komme, da diese in der Nacht geschlossen sind, blieb mir nichts anderes übrig als auf dem Flughafen zu schlafen. Da sollte ich auch nicht der Einzige sein und die besten Plätze waren schon besetzt. Ich fand dann noch eine Bank und schlief bis zum Morgen. Das Geldproblem konnte ich leider nicht im Schlaf lösen. Aber frisch am Morgen findet sich dann doch gleich etwas. Es gibt, obwohl ich nachts mehrere Flughafenangestellte gefragte hatte, gleich vor dem Flughafengebäude einen anderen ATM. Was für Idioten arbeiten denn hier.

Chai-Pause

Ich sollte dann wirklich Geld bekommen. Auch wenn es nur große Scheine waren, die immer ein Problem beim Wechseln darstellen. Ich hatte in den letzten Monaten wildeste Geschichten über das Geldproblem in Indien gehört. Die Inder haben ja erst vor ein paar Monaten eine überraschende Währungsreform durchgeführt und haben mal schnell alle großen Geldscheine entwertet. Damit haben sie mehr als 80 % des im Umlauf befindlichen Geldes entwertet. Sie wollen etwas gegen die Korruption und den Schwarzmarkt unternehmen. Ob das geholfen hat? Normalerweise habe ich ja immer Rupien von vorherigen Reisen in der Tasche. Zum Glück hatte ich bei meinem letzten Indienbesuch nichts übrig, sonst hätte ich jetzt wohl auch entwertetes Geld gehabt. Weiterlesen

Zu Besuch im Mama Leuah Guest House in der Inselwelt des Mekong (Süd-Laos)

Nachdem ich Indonesien in Richtung Kuala Lumpur verlassen hatte, wollte ich so schnell wie möglich nach Laos reisen. Es war mal wieder an der Zeit meinen Freund Lutz mit Familie zu besuchen. Obwohl ich Kuala Lumpur insbesondere die kulinarische Seite liebe, gönnte ich mir nur einen Tag in der Stadt.

Streetart in Kuala Lumpur

So ging es von dort direkt nach Vientiane. Aber auch in der Hauptstadt von Laos sollte ich mich nur kurz aufhalten. Früh am Morgen kam ich in der Stadt an um am Abend mit einem Nachtbus zu den 4000 Inseln im Süden des Landes zu fahren. Den Tag verbrachte ich mit kurzen Spaziergängen durch die doch mittlerweile sehr touristische Stadt. Da kamen viele Erinnerungen hoch wie Vientiane um die Jahrtausendwende so war. Eine verschlafene Stadt mit kaum touristischer Infrastruktur. Heute kann man jeden Scheiß hier finden. Ich ließ mir trotzdem das immer noch ausgezeichnete Beer Lao schmecken und konnte das morgige Wiedersehen mit Lutz kaum erwarten.
Die doch am Ende vielen Biere in Vientiane halfen mir gleich im Bus in einen tiefen Schlaf zu verfallen. Es war einer dieser schrecklichen Sleeper-Busse, wo man sich normalerweise eine viel zu schmale Pritsche mit jemand teilen muss. Ich hatte Glück und konnte ganz hinten auf einer offenen Fläche mit der vollen Breite des Busses schlafen. Dort waren außer mir nur noch zwei Mädels und wir hatten dementsprechend viel Platz. Erst in Pakxe, die Provinzhauptstadt der Champasak-Provinz in Südlaos, wurde ich dann am nächsten Morgen wieder wach. Hier hieß es den Bus für die letzten zwei bis drei Stunden Fahrt nach Nakasang zu wechseln. Von hier ist es dann nur noch eine kurze Bootsfahrt bis nach Don Det, der Heimat von Lutz. Weiterlesen