Warning: Trying to access array offset on value of type bool in /var/www/web46/htdocs/wp-content/themes/chateau-wpcom/functions.php on line 16
Reiseblog von Lars | Seite 6

Auf ins Solor-Alor-Archipel

Ich bin weiter am Reisen und bin wieder viel herum gekommen. Seit meinen letzten News habe ich meine Pläne (Welche eigentlich?) ein wenig geändert und habe Indonesien zwei Wochen früher verlassen. Aber ich fange mal da an, wo ich aufgehört habe…Unterwegs in der Umgebung von Larantuka
Larantuka, die östlichste Stadt auf Flores sollte mein nächstes Ziel sein. Die Stadt ist schon früh in den Kontakt mit den Kolonial-mächten gekommen. Die Portugiesen hatten hier schon im 15 Jahrhundert eine Handelsniederlassung. Das hat scheinbar die Menschen stark in Hinsicht auf die Religion beeinflusst. An einem Beach in der Nähe von LarantukaFlores ist ja sowieso stark christlich geprägt und die Katholiken stellen hier die Mehrheit. Aber Larantuka sollte dies alles noch toppen. Kirchen, Kathedralen, Kreuze, Jesus und beeinflusst und, und, und überall. Es ist schlechthin die katholische Stadt Indonesiens. Es ist ein Wallfahrtsort und gerade Ostern soll hier die Hölle los sein. Weiterlesen

Langsam weiter in den Osten von Flores

Wie beim letzten Mal schon kurz erwähnt, bin ich schnell aus Labuan Bajo geflüchtet. Mein Ziel sollte Ruteng sein.
Eine Stadt in den Bergen und meist auch in den Wolken hängend. Für die Indonesier eine sehr kalte Stadt, da es dort auch mal nur 20 Grad sind oder in der Nacht vielleicht nochmal ein paar Grad weniger. Reisfelder von RutengFür europäische Verhältnisse auf alle Fälle sehr angenehm.
Ich hatte am Tag vorher mit einem Busfahrer gesprochen und dieser sollte mich dann morgens am verabredeten Treffpunkt einsammeln. So war ich dann Punkt 8 Uhr da und sollte warten und warten und… Nur mein Busfahrer bzw. sein Bus sollte nicht erscheinen. Nach fast drei Stunden habe ich dann nicht mehr an die indonesische Gummizeit geglaubt. Ich wurde einfach so vergessen und dummerweise hatte ich mir auch keine Telefonnummer geben lassen. So ging es mit einem Ojek (Mopedtaxi) zum Busterminal weit außerhalb der Stadt. Der sogenannte Terminal bestand dann aus einer Bank am Straßenrand und einem Warung im Nirgendwo. Mich nervt ja generell, das es in Indonesien für jede Richtung einen Busterminal gibt und dann auch noch weit außerhalb der Stadt. Das sind ja alles nur Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für die Ojekfahrer und Bemos. Aber dieser war dann schon der Hit. always everywhere cloudsHier musste ich aber nicht lange warten und schon ging die Fahrt nach Ruteng los. Zu meiner Überraschung war der Bus nur halbvoll und ich hatte eine ganze Sitzreihe für mich. Mit den Local-bussen fahren die Touristen hier meist nicht- warum auch immer. Die kosten nur die Hälfte, man hat meist mehr Platz und die bessere Sicht, weil man höher sitzt als in den vollen Minibussen. Weiterlesen

Auf zu den letzten Drachen

Komodo-WaranIch bin mal wieder länger auf Reisen und wieso oft hat alles wieder in Bukarest begonnen. Diesmal sollte es aber extrem werden. Da war ich doch wohl sehr verwöhnt von den „so winterlichen“ Temperaturen in Berlin. Ich sollte bis zu -20 Grad, Schnee und Eis in Bukarest vorfinden. Ich war zwar auf Winter eingestellt aber das ich mir den Arsch abfriere das war nicht geplant. Das hieß die Außenaktivitäten auf ein Minimum zu begrenzen. So hieß es die Zeit in Museen, im Kino, in den Bars oder in Delias Home zu verbringen. Zum Glück wusste ich, das die Sonne in ein paar Tagen für mich scheinen wird. So ging es dann über Berlin, ich hatte gerade Zeit meinen Rucksack zu Hause abzuholen, nach Kuala Lumpur.Blick auf Kuala Lumpur In Kuala Lumpur sollten es dann ca. 30 Grad sein, also mal auf die Schnelle 50 Grad Unterschied. Aber ist ja alles kein Problem, das bin ich ja gewöhnt. Der kurze Aufenthalt hier sollte mein Verlangen nach südindischem Essen stillen. So gab es für mich wieder unendlich viele Idli, Vada und Masala Dosa zu essen, bevor es weiter nach Bali ging. Weiterlesen

Sommer in Rumänien

Ich bin mal wieder am ReisenMoin.
Ich bin ja nicht der schnellste mit meinen Aktualisierungen, deshalb erst jetzt ein paar Eindrücke von meiner letzten Reise.
Das Reisen ist ja nicht nur eine Flucht vor dem Winter, sondern ich bin auch sonst viel unterwegs. Wie so oft in den letzten Jahren hat es mich im Sommer mehrere Wochen nach Rumänien verschlagen. Es sollte diesmal nicht wie so oft in die Bergwelt der Karpaten gehen. Ich glaube das war das erste Mal, dass ich im Sommer länger in Rumänien verweilte und nicht meine Freunde Oli und Henne auf ihrem Hügel besuchen sollte.
Nach ein paar Tagen wildem Nachtleben in Bukarest ging es mit Delia und Ana in Richtung Donaudelta. Wir hatten uns eine preisgünstige Zugverbindung rausgesucht und so ging es mitten in der Nacht los in Richtung Küste. Nach zwei Stunden landen wir dann in einer Stadt namens Medgidia und haben tolle drei Stunden Aufenthalt am Bahnhof. Bummelbahn nach TulceaOhne Schlaf morgens fünf Uhr an einem trostlosen Bahnhof – ein Traum. Immerhin gibt es eine Spelunke, so holen wir uns erst mal ein Bier und erkunden später die Gegend. Überraschenderweise stehen wir dann schnell am Donau-Schwarzmeer-Kanal und hier lässt es sich aushalten. Riesige Schiffe und Schubverbände verkehren hier auf dem Kanal und die aufgehende Sonne taucht alles in ein schönes Licht.
Für die Weiterfahrt nach Tulcea, dem Tor zum Donaudelta, haben wir dann eine kleine in die Jahre gekommene aber irgendwie schöne Bummelbahn. Wir halten in fast jedem Dorf und alles geht sehr langsam vor sich. Dafür bekommt man viel vom Land zu sehen. Die Dobrudscha-Region, der Südosten Rumäniens von Donau, Delta und Schwarzem Meer umgeben scheint trocken und heiß zu sein aber landschaftlich schön. Weiterlesen

Vom Mekong über Bangkok und Berlin nach Bukarest

Moin moin, ich habe schon wieder ein paar Grenzen überwunden und bin gerade in Bukarest in Rumänien. Aber nochmal nach Laos zu Lutz auf den 4000 Islands zurück.Blick von Nakasang in Richtung Don Det Meine Einreise, zum Beginn der mehrtägigen Feierlich-keiten zum Laotischen Neuen Jahr, war ja im ersten Moment nicht gerade der beste Zeitpunkt. Das hätte ich auch besser planen können, aber das hatte ich überhaupt nicht im Kopf beim Buchen meines Fluges. Zum Glück hat mich Lutz dann vorgewarnt und es sollte ja auch nicht mein erstes“ Pi Mai Lao“ sein. Wie schon erwähnt steht vieles im Land still und es toben wilde Wasserschlachten. Diese sind einer Art symbolische Reinigung und das Neue Jahr wird damit begrüßt. Es werden im Vorfeld auch die Häuser, Buddhastatuen und vieles mehr gewaschen. Da die Laoten an sich ein trinkfreudiges Volk sind, werden diese Flower freien Tage auch zum Trinken genutzt. Wahrscheinlich eine innere Reinigung oder so. Eigentlich dauert das Fest drei Tage aber dies kann sich schnell mal auf eine Woche ausweiten und man bekommt das Gefühl nicht los, das es reine Trinkerfestspiele sind.
Zum Glück hatte ich es ohne große Probleme und fast trocken zu Lutz geschafft. Ich konnte nun die restlichen Tage ganz entspannt das Fest genießen. In dem Sinne habe ich es mir bequem gemacht bei Lutz und wir sollten viele köstliche Bier Lao auf das neue Jahr trinken. Es ist sowieso für meinen Geschmack das beste Bier Asiens und außerdem ist es im Vergleich zu meinen üblichen Reisezielen äußerst preisgünstig. So habe ich dann schnell großen Gefallen am Laotischen Neuen Jahr gefunden. Weiterlesen

Von der Inselwelt der Molukken in die Inselwelt des Mekongs

 

Ich habe schon wieder große Sprünge gemacht und bin mittlerweile bei meinem Freund Lutz auf Don Det in Laos angekommen. Hier gibt es jetzt nochmal einen kleinen Rückblick auf die letzten Wochen. Nach meiner frühzeitigen Rückkehr von den Tanimbar-Inseln war ich mal wieder in Tual auf den Key-Inseln gelandet. Auf dem Weg nach Key besarHier sollte ich aufgrund mangelnder Bootsverbindungen in Richtung Zentralmolukken noch einmal Zeit haben andere Inseln zu erkunden.
Da viel mir auch gleich die größte dieser Inseln ins Auge. Schon wie der Name Key Besar (großes Key) sagt, ist es die mit Abstand größte und dazu auch bergigste Insel. Es gibt von Tual tägliche Bootsverbindungen nach Elat dem Zentrum dieser Insel. Nur hier soll es Wichtiges, wie Unterkünfte und kleines Restaurant, geben. Somit war klar, dass ich mich hier für ein paar Tage niederlasse.warten auf die abfahrt
Wie das so oft beim Reisen ist, braucht man viel Geduld. Die Abfahrt meines Bootes sollte 14 Uhr sein und das Boot war auch schon seit vier Stunden im Hafen. Aber erst zur eigentlichen Abfahrt beginnt man das Boot zu beladen. Wieso? So verzögert sich alles um über eine Stunde. Die Fahrt von Klein-nach Groß-Key ist dafür dann sehr schön. Es geht an vielen kleinen Inseln vorbei und Key Besar sieht schon von der Ferne sehr interessant aus. Weiterlesen

Über die Aru- und Tanimbar-Inseln zurück zu den Keys

Es sind schon wieder ein paar Wochen vergangen und ich bin viel gereist seit meinen letzten News. Mein Ziel auf die Aru-Inseln zu kommen habe ich geschafft, auch wenn ich sie nicht ganz wie gehofft bereisen konnte. Unterwegs im DschungelDiese Inselgruppe östlich von den Keyinseln liegt zwischen Neuguinea und Australien und war einmal ein Teil der Landbrücke zwischen diesen. Die Flora und Fauna der größtenteils von tropischem Regenwald sowie von Mangroven bedeckten Inseln ist sehr ähnlich der Neuguineas. Es gibt viele endemische Arten hier und besonders der hier vorkommende Paradiesvogel soll der Farbenprächtigste sein. Das ist der Hauptgrund warum sich gelegentlich Reisende auf die Arus verlaufen. Besondere Aufmerksamkeit bekamen die Inseln vom bekannten Naturforscher Alfred Wallace, der hier im 19. Jahrhundert viele Monate mit Forschungen verbrachte. Ich dagegen wollte einfach nur ein bisschen die Natur genießen.
Aber noch mal zurück auf die Key-Inseln. Ich sollte nur zwei Tage in Tual-Langgur verbringen bis ein Pelnischiff in meine Richtung anlegen sollte. Bei diesen großen deutschen Schiffen, wie die Indonesier immer so stolz berichten, sollte die wilde See kein Problem sein. Nur an die Abfahrtszeiten werde ich mich wohl nicht gewöhnen, da es schon wieder mitten in der Nacht abfahren sollte. Tual-Langgur die Zwillingsstadt ist eigentlich, wie ich feststellen durfte, über eine weitere Brücke mit noch einer Insel verbunden. Somit liegt diese Stadt eigentlich auf drei Inseln. Diese dritte Insel ist aber sehr klein und hat einen eher dörflichen Charakter mit seinem kleinen Kampung. Die Stadt hat mir wie auch die Strände auf Key Kecil-Island sehr gut gefallen. Sunset in TualDie freundlichen Menschen sind ein bunter Mix aus Insulanern von den Keys und anderen Ecken der Molukken sowie den üblichen zugezogenen Menschen aus Java und Sulawesi. Die Keyinseln sind überwiegend christlich, ein Mix aus Katholiken und Protestanten, aber speziell in der Stadt gibt es auch viele Moslems. Ich habe hier wieder viele schöne und lustige Erlebnisse gehabt. Weiterlesen

Abschied von den Bandas – Auf zu den Key Islands.

Die Reise geht weiter und ich habe die Bandas verlassen und bin mittlerweile auf den Key-Inseln gelandet.Muskatnuss
Aber noch mal zurück zu den Banda Inseln bzw. zu den Gewürzinseln.
Die Molukken (Gewürzinseln) sind eine Inselkette im Osten Indonesiens zwischen Sulawesi und Papua. Sie können mit einer bewegenden Geschichte, traumhafter Natur und dem Ursprung vieler Gewürze aufwarten. Vom 16. Jahrhundert an waren sie das Ziel fast aller Kolonialmächte auf der Suche nach Muskatnüssen und Gewürznelken, die zu jener Zeit mit Gold aufgewogen wurden. Hier kämpften die damaligen Weltmächte um Handelsmonopole, doch das ist das lange her.
Heute kommen langsam wieder die Touristen auf die Gewürzinseln und vor allem die Bandas werden gerade zu einem beliebten Spot. Wie schon vor ein paar Wochen erwähnt war ich erst mal überrascht wie viele Reisende mittlerweile diese Inselkette im Süden der Molukken ansteuern. Das sah vor ein paar Jahren, als ich das erste Mal hier war noch ganz anders aus. Fort BelgicaDiese kleine Inselgruppe ist die Heimat des Muskatnussbaumes und ein wahres Juwel. Sie hat fast alles zu bieten, was man sich auf Reisen wünscht. Hier kann man förmlich die Kolonialgeschichte riechen, überall begegnet man alten Forts, europäischen Häusern und Kirchen bzw. deren Ruinen, die davon erzählen, wie weltumspannend bedeutsam dieser Fleck auf der Erdkarte einmal war. Verlockend duften die Gewürzgärten, denen man überall begegnet, es gibt traumhafte Strände und Tauchplätze. Weiterlesen

Winter bye bye

Moin, es gibt die ersten News von mir.
Ich habe es endlich in die Sonne geschafft und lasse euch daran teilhaben. Ich bin seit ein paar Tagen auf den Molukken auch besser bekannt als die Gewürzinseln. Aber erst mal der Reihe nach. Bevor ich wirklich in die Ferne ins Warme geflogen bin, ging es erst mal für eine Woche nach Bukarest zu Delia. In Bukarest war es dann fast schon frühlingshaft. 18 Grad Ende Januar in BukarestIn der Sonne waren es Ende Januar schon mal 18 Grad wie man auf dem Foto sieht. Mein Timing hat wettermäßig ja wieder mal gut gepasst, da es ein paar Tage vorher noch minus 20 Grad waren. Als ich wieder Rumänien verlassen habe, kam dort auch der Winter zurück.
Zum Glück musste Delia nicht viel arbeiten und so war Zeit das schöne Wetter zu genießen und auch nochmal richtig zu feiern. Wir hingen dann doch öfter in den Bars der Stadt ab und sind bis morgens durch die Clubs getanzt. So etwas werde ich wohl nicht oft finden in den nächsten Monaten auf Reisen und so habe ich mir einen kleinen Vorrat an Party zugelegt.Delias-Sushi Kulinarisch habe ich es mir gut gehen lassen für die rumänischen Verhältnisse. Delia hat mal wieder köstliche Sushis gemacht und auch sonst waren wir viel am Kochen. Aber es gab natürlich auch richtiges Dreckswetter in Bukarest, ein paar Tage war die Sonne nur mit viel Fantasie zu erahnen. Es war alles einfach nur grau und dazu noch viel zu viel Regen. Aber schlimmer kam es dann die drei Tage, die ich nochmal in Berlin auf Zwischenstop war. Weiterlesen

Moin moin

Willkommen auf meinem Reiseblog. Dieser soll euch zukünftig auf meinen Reisen begleiten. Aber ich muss mich in diese ganze Materie erst mal einarbeiten, also habt Geduld. Werde aber schon mal so als Einstimmung nach und nach meine Reiseberichte vom letzten Jahr hochladen.

Dank an K. für die Hilfe!
0