Auf Entdeckungstour durch die Inselwelt um Bangkurung-Island

Am Morgen im Hafen von Banggai strahlt die Sonne am leuchtend blauen Himmel, die See ist ruhig und ich finde schnell das Boot nach Bangkurung. Zu meiner Freude gibt es hier viel Platz. Beste Vorrausetzungen für die Reise ins Dorf Lala. Es geht durch die herrliche Inselwelt der Banggai-Inseln. Die grünen hügelig-bergigen Inseln mit ihren traumhaften Stränden, Mangrovenwälder und den verträumten kleinen Dörfern. Unzählige Boote kreuzen unseren Weg. Während der kurzen Stopps in den Dörfer beobachten mich die Menschen staunend, sie verladen oder verkaufen Waren, gehen fischen oder sitzen entspannt in den kleinen Häfen und beobachten das Treiben. Wir passieren viele einladend aussehende Inseln, das Meer schillert in den schönsten Blau-und Türkistönen, was für eine schöne Fahrt. So vergehen die Stunden bis zum süd-östlichen Zipfel von Bangkurung ohne das Langeweile aufkommt.
Weiterlesen

Auf in die Inselwelt östlich von Sulawesi

Nach Kuala Lumpur führte mich meine Reise nach Makassar auf Sulawesi in Indonesien. Dies sollte nur ein kurzer Zwischenstopp auf dem Weg nach Luwuk und weiter auf die Banggai Inseln im Osten von Sulawesi sein.Ich kam an einem Wochenende in Makassar an und sollte dies gleich nutzen um mich ins Nachtleben zu stürzen. Mir war klar, dass ich die nächsten Monate mehr oder weniger nur in kleinen Orten bzw. auf kleinen Inseln und Booten verbringen werde. Da ließ ich es nochmal krachen in der Großstadt. Ich stolperte dann eher zufällig in ein schräges Rock-Konzert. Die Bands waren gut für Coverbands, viele junge Menschen waren da und es gab kaltes Bier. Aber Stimmung kam leider nicht auf. Es war eher ein Restaurant-Besuch mit musikalischer Begleitung. Die Gäste saßen an ihren Tischen, speisten und tranken und warfen gelegentlich einen Blick auf die Musiker. Ich flüchtete an die Bar, trank viele Biere und lernte ein paar junge Leute kennen. Mit diesen zog ich dann durch die „wildesten Clubs“ der Stadt. Es waren, das hatte ich nicht anders erwartet, alles komische Diskotheken zumeist in den schicksten Hotels der Stadt. Ein Wunder das man mir mit meinem Outfit überhaupt Einlass gewährt hat. Das war dann wohl der Touri-Bonus. Wir tanzten wild durch die Läden und hatten viel Spaß, auch wenn ich mich nicht mehr an alles erinnern konnte. Irgendwie landete ich dann zum Glück morgens in meinem kleinen Hotel. Der nächste Tag begann mit dem auskurieren meines Katers.
So ging folglich am nächsten Tag nicht viel bei mir. Dafür sollte ich beim Abendessen an einem kleinen Nasi Goreng-Imbiss eine nette Bekanntschaft machen. Weiterlesen

Ein kurzer Stopp in Kuala Lumpur(Malaysia)

Auf meinem Weg von Südindien nach Indonesien legte ich wie so oft einen kleinen Stopp in Kuala Lumpur ein. KL ist nach wie vor meine Lieblingsstadt in Südostasien. Ich mag die Gegend um Chinatown und dem kleine indische Viertel wo ich für gewöhnlich wohne. Das Essensangebot ist hier umwerfend. Kuala Lumpur ist wahrscheinlich gerade wegen dem Essensangebot meine Lieblingsstadt. Unzählige südindische Restaurants, dazu die vielen chinesischen Essensstände, das malaysische Essen und auch der Westernfood kommt nicht zu kurz. Weiterlesen

Das Wetter ist schlecht im Norden von Indien-ab in den Süden

Nach der beeindruckenden und auch anstrengenden Kumbh Mela brachte mich ein Zug zurück nach Kanpur. Hier hatte ich eigentlich ein Zimmer gebucht und sollte wieder keinen Einlass erhalten. Da hatte ich genug von der „Scheiß-Stadt“ und bin direkt nach Lucknow, nur knapp 100 Kilometer entfernt, gefahren. Hier gab es endlich keinen Stress mehr mit Hotels die Ausländern keinen Zutritt gewähren.

Hampi

Charminar in Hyderabad

Die Stadt wurde ab dem 16. Jahrhundert von den Mogulherrschern erbaut. Im 18. Jahrhundert, das Mogulreich war mittlerweile langsam im Niedergang begriffen verlagerte sich das islamische Machtzentrum von Delhi in diese Region. Die Herrscher waren große Förderer der Künste und die Region wurde ein Magnet für Dichter und Künstler, in denen Hindus und Moslems harmonisch zusammen arbeiteten. Lucknows Ruf als Stadt der Kultur und auch der guten Küche hat sich bis heute erhalten. Mehrere großartige Bauwerke wurden in dieser Zeit errichtet. Die Hauptstadt von Uttar Pradesh ist nebenbei auch voller Bauwerke aus der Zeit der britischen Kolonialzeit. Somit hat die Stadt eigentlich viel zu bieten und wird von manchmal nervenden Touristenmassen verschont.
Weiterlesen

Besuch der Kumbh Mela in Allahabad (Indien )-das größte Pilgertreffen der Welt

Die Kumbh Mela in Allahabad, das größte Pilgerfest der Welt, stand direkt im Anschluss nach meinem Laos-Besuch auf dem Programm. Ich will dieses Fest schon seit vielen Jahren besuchen und endlich sollte es Wirklichkeit werden.Meinen Flug nach Indien habe ich in Bangkok am Ende noch bekommen und sollte gut in Kolkata landen. Ich hatte hier nur einen kurzen Zwischenstopp bevor es weiter nach Kanpur ging. Aber erst mal musste ich die Immigration passieren. Hier begann mal wieder mein Ärger mit den indischen Behörden und ihren schrägen Vorschriften und Vorstellungen und das sollte sich während der ganzen Indien-Reise fortsetzen. Mittlerweile überlege ich wirklich ob ich nochmal das so schön verrückte aber auch nervige Land besuche.
Ich hatte einen Weiterflug nach Kanpur und das sollte ein Problem für den Immigration-Officer werden. Ich hatte ja ein Online-Visum und brauchte eigentlich nur noch den Visum-Stempel  in meinen Pass.
Was will ich denn in Kanpur? Das ist doch keine Stadt für Touristen, da fliegt kein Ausländer hin!
Weiterlesen

Ein kurzer Rückblick auf den Herbst Albanien 2018-Teil 2

Ja auf meinem Herbst-Trip auf dem Balkan sollte ich die meiste Zeit im fantastischen Albanien verbringen. Ein tolles Land: herzliche offene und so gastfreundliche Menschen, wunderschöne Natur, ja einfach herrliche Landschaften ob an der Küste, in den Bergen oder irgendwo mitten im Land, schöne mittelalterliche Städte, ausgezeichnetes Essen und noch bessere Drinks.
Weiterlesen

Ein kurzer Rückblick auf den Herbst 2018-Albanien-Mazedonien-Kosovo-Teil 1

Es ist natürlich schon eine Weile(ca. 5 Monate) her und ich bin gerade in Indien gewesen und jetzt in Indonesien unterwegs aber ich wollte nochmal zurück schauen auf meine Tour durch Mazedonien, Kosovo und Albanien im September und Oktober 2018.

Mazedonischer Wein

Mittlerweile wurde Mazedonien in Nordmazedonien umbenannt, ich spreche aber von Mazedonien, da es zu meiner Reise noch so hieß.

Albanische Alpen

Der Grund wieso ich auf die Idee kam Mazedonien zu bereisen, waren die billigen Flüge von Berlin in die Hauptstadt Skopje. Mittlerweile bin ich der Meinung das der Wein ein Grund wäre wieder hinzufahren.
Skopje die Stadt der Statuen und Monumente oder? Ich habe selten oder eher noch nie eine so verdammt kitschige Innenstadt wie in Skopje gesehen. Im Rahmen des Projektes Skopje 2014 wurden hunderte Millionen Euro verschwendet um einige Protzbauten und unzählige Statuen zu bauen. Irgendwie wirkt hier alles so falsch am Platz. Nebenbei hat man den Streit mit Griechenland um die Region Makedonien bzw. dessen kulturelles Erbe verschärft, indem man mitten im Zentrum eine riesige Statue von Alexander dem Großen errichtet hat.
Weiterlesen

Ein kurzer Besuch bei Freunden in Laos

Winterzeit ist Reisezeit. Das hieß Mitte Januar Berlin mal wieder für ein paar Monate zu verlassen.Ich war mal wieder schwer am Überlegen, wo es denn überhaupt hingehen sollte. Ich wollte unbedingt Anfang Februar im Norden von Indien sein. Die große Kumbh Mela(alle 12 Jahre) stand auf meinem Programm. Das größte Pilgertreffen und gleichzeitig auch die größte Menschenansammlung der Welt war in Allahabad im Gange. Mein Plan war es am wichtigsten Badetag der Kumbh, am wahrscheinlich heiligsten Platz Indiens, zu sein.Aber wohin Mitte Januar für meine ersten zwei Wochen. Nordindien ist mir zu kalt zu dieser Zeit und dann kam mir Lutz in den Kopf.
So sollte mich ein Kurzbesuch mal wieder zu meinem Freund Lutz und seiner Familie nach Don Det im Süden von Laos führen. Weiterlesen

Ein kleine Iran-Reise (Teil 2)-Yazd-Isfahan-Varzaneh-Wüste

Meine Reise führte mich von Shiraz in die wunderschöne Wüstenstadt Yazd. Sie sollte vor allem in Hinsicht auf die Kleiderordnung die konservativste Stadt meiner Reise werden aber für mich auch die schönste und dazu heißeste Stadt. In der Oasenstadt zwischen den Wüsten Dasht-e-Kavir und Dasht-e-Lut fühlt man sich wie in einem Märchen aus 1001 Nacht. Die Altstadt wurde traditionell aus Lehm gebaut und besteht aus einem verwirrenden Labyrinth aus verwinkelten engen Gassen mit wunderschönen Bogengängen, herrlichen Wohnhäusern und deren Innenhöfen, schöne alte Holztüren zieren die Eingänge, Moscheen, Mausoleen, Märkten, kleinen Läden und den wunderschönen in den Himmel ragenden Windtürmen. Die Architektur mit den kleinen Gassen und ihren hohen Lehmmauern und –Häusern, den Bogengängen und vor allem den Windtürme sind der Hitze in der Wüstenstadt geschuldet. Lehm soll ein gutes Klima in den Häusern schaffen und die hohen Mauern und vielen Bogengänge spenden Schatten. Die Windtürme fangen sozusagen den Wind ein und leiten ihn in die Häuser und sorgen so für eine gute Luftzirkulation. Sie kühlen damit die Wohnräume und sind eine Art traditionelle Klimaanlage.
Weiterlesen

Ein kleine Iran-Reise (Teil 1)-Teheran-Shiraz-Persepolis

Ich sollte mir die heißeste Zeit des Jahres für meine Iran-Reise aussuchen. Eigentlich nicht mein ursprünglicher Plan, aber es sollte zeitlich für mich dann am besten passen. Mit Hitze kann ich ja ganz gut umgehen. Immerhin war ich erst vor zwei Monaten in Zentralindien unterwegs und dort sollte gerade die heißeste Zeit sein. Da hatte ich mit 40 Grad aufwärts über Wochen zu kämpfen. Das Gute ist das wesentlich weniger Touristen zu solchen Zeiten unterwegs sind. So ist vieles ruhiger und auch günstiger. Man brauchte sich dann weniger Gedanken über Unterkünfte machen und konnte auch spontan überall einchecken.
Einen richtigen Reiseplan sollte ich erst mal nicht haben. Ich hatte ein paar Ideen im Kopf. Sicher hatte ich einen Flug nach Teheran gebucht und dann wollte ich schauen.
Ich sollte mitten in der Nacht am internationalen Flughafen Imam Khomeini in Teheran landen. Kurz vor der Landung wurde es sehr betriebsam im Flieger. Die meisten Passagiere, vorwiegend Iraner oder sollte ich Perser sagen, begannen sich entsprechend der Kleidungsvorschriften des Landes, anzukleiden. Vor allem die gerade noch sehr westlich gekleideten Frauen sollten sich sehr konservativ ankleiden. Ein Kopftuch, wie es normalerweise ausreicht, war für die meisten nicht genug, es musste der Tschador sein.
Weiterlesen