Ein kurzer Rückblick auf den Herbst Albanien 2018-Teil 2

Ja auf meinem Herbst-Trip auf dem Balkan sollte ich die meiste Zeit im fantastischen Albanien verbringen. Ein tolles Land: herzliche offene und so gastfreundliche Menschen, wunderschöne Natur, ja einfach herrliche Landschaften ob an der Küste, in den Bergen oder irgendwo mitten im Land, schöne mittelalterliche Städte, ausgezeichnetes Essen und noch bessere Drinks.
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Ein kurzer Rückblick auf den Herbst 2018-Albanien-Mazedonien-Kosovo-Teil 1

Es ist natürlich schon eine Weile(ca. 5 Monate) her und ich bin gerade in Indien gewesen und jetzt in Indonesien unterwegs aber ich wollte nochmal zurück schauen auf meine Tour durch Mazedonien, Kosovo und Albanien im September und Oktober 2018.

Mazedonischer Wein

Mittlerweile wurde Mazedonien in Nordmazedonien umbenannt, ich spreche aber von Mazedonien, da es zu meiner Reise noch so hieß.

Albanische Alpen

Der Grund wieso ich auf die Idee kam Mazedonien zu bereisen, waren die billigen Flüge von Berlin in die Hauptstadt Skopje. Mittlerweile bin ich der Meinung das der Wein ein Grund wäre wieder hinzufahren.
Skopje die Stadt der Statuen und Monumente oder? Ich habe selten oder eher noch nie eine so verdammt kitschige Innenstadt wie in Skopje gesehen. Im Rahmen des Projektes Skopje 2014 wurden hunderte Millionen Euro verschwendet um einige Protzbauten und unzählige Statuen zu bauen. Irgendwie wirkt hier alles so falsch am Platz. Nebenbei hat man den Streit mit Griechenland um die Region Makedonien bzw. dessen kulturelles Erbe verschärft, indem man mitten im Zentrum eine riesige Statue von Alexander dem Großen errichtet hat.
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Ein kurzer Besuch bei Freunden in Laos

Winterzeit ist Reisezeit. Das hieß Mitte Januar Berlin mal wieder für ein paar Monate zu verlassen.Ich war mal wieder schwer am Überlegen, wo es denn überhaupt hingehen sollte. Ich wollte unbedingt Anfang Februar im Norden von Indien sein. Die große Kumbh Mela(alle 12 Jahre) stand auf meinem Programm. Das größte Pilgertreffen und gleichzeitig auch die größte Menschenansammlung der Welt war in Allahabad im Gange. Mein Plan war es am wichtigsten Badetag der Kumbh, am wahrscheinlich heiligsten Platz Indiens, zu sein.Aber wohin Mitte Januar für meine ersten zwei Wochen. Nordindien ist mir zu kalt zu dieser Zeit und dann kam mir Lutz in den Kopf.
So sollte mich ein Kurzbesuch mal wieder zu meinem Freund Lutz und seiner Familie nach Don Det im Süden von Laos führen. Weiterlesen

Ein kleine Iran-Reise (Teil 2)-Yazd-Isfahan-Varzaneh-Wüste

Meine Reise führte mich von Shiraz in die wunderschöne Wüstenstadt Yazd. Sie sollte vor allem in Hinsicht auf die Kleiderordnung die konservativste Stadt meiner Reise werden aber für mich auch die schönste und dazu heißeste Stadt. In der Oasenstadt zwischen den Wüsten Dasht-e-Kavir und Dasht-e-Lut fühlt man sich wie in einem Märchen aus 1001 Nacht. Die Altstadt wurde traditionell aus Lehm gebaut und besteht aus einem verwirrenden Labyrinth aus verwinkelten engen Gassen mit wunderschönen Bogengängen, herrlichen Wohnhäusern und deren Innenhöfen, schöne alte Holztüren zieren die Eingänge, Moscheen, Mausoleen, Märkten, kleinen Läden und den wunderschönen in den Himmel ragenden Windtürmen. Die Architektur mit den kleinen Gassen und ihren hohen Lehmmauern und –Häusern, den Bogengängen und vor allem den Windtürme sind der Hitze in der Wüstenstadt geschuldet. Lehm soll ein gutes Klima in den Häusern schaffen und die hohen Mauern und vielen Bogengänge spenden Schatten. Die Windtürme fangen sozusagen den Wind ein und leiten ihn in die Häuser und sorgen so für eine gute Luftzirkulation. Sie kühlen damit die Wohnräume und sind eine Art traditionelle Klimaanlage.
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Ein kleine Iran-Reise (Teil 1)-Teheran-Shiraz-Persepolis

Ich sollte mir die heißeste Zeit des Jahres für meine Iran-Reise aussuchen. Eigentlich nicht mein ursprünglicher Plan, aber es sollte zeitlich für mich dann am besten passen. Mit Hitze kann ich ja ganz gut umgehen. Immerhin war ich erst vor zwei Monaten in Zentralindien unterwegs und dort sollte gerade die heißeste Zeit sein. Da hatte ich mit 40 Grad aufwärts über Wochen zu kämpfen. Das Gute ist das wesentlich weniger Touristen zu solchen Zeiten unterwegs sind. So ist vieles ruhiger und auch günstiger. Man brauchte sich dann weniger Gedanken über Unterkünfte machen und konnte auch spontan überall einchecken.
Einen richtigen Reiseplan sollte ich erst mal nicht haben. Ich hatte ein paar Ideen im Kopf. Sicher hatte ich einen Flug nach Teheran gebucht und dann wollte ich schauen.
Ich sollte mitten in der Nacht am internationalen Flughafen Imam Khomeini in Teheran landen. Kurz vor der Landung wurde es sehr betriebsam im Flieger. Die meisten Passagiere, vorwiegend Iraner oder sollte ich Perser sagen, begannen sich entsprechend der Kleidungsvorschriften des Landes, anzukleiden. Vor allem die gerade noch sehr westlich gekleideten Frauen sollten sich sehr konservativ ankleiden. Ein Kopftuch, wie es normalerweise ausreicht, war für die meisten nicht genug, es musste der Tschador sein.
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Iran-ein Land überrascht

Iran-Was geht einem da nicht alles durch den Kopf? Die Achse des Bösen-Die Gefahr für den Weltfrieden. Das hat sich vor allem in den westlichen Köpfen festgesetzt. Bei uns bekommt man ja hauptsächlich mit, dass im Iran Menschen verschwinden, das sogenannte Sittenwächter durch die Straßen ziehen und es ein Atomprogramm gibt.Aber man denkt auch sofort an den orientalischen Zauber aus Tausend und eine Nacht. Iran-Persien die Heimat einer der ältesten Kulturen der Welt ist unglaublich vielfältig. Das Land und die Menschen können einen verzaubern. Ich habe so viel Schönes fast schon Märchenhaftes erlebt und gesehen. Städte wie z.B. Isfahan und Yazd strahlen die Schönheit des persischen Reiches aus. Persische Ruinen, prächtige von wunderschönen Mosaiken gezeichnete Moscheen, großartige Paläste und Festungen, prachtvolle Gärten, geschäftige Basare- die scheinbar kein Ende haben, dazu hohe Berge, herrliche Wüstenlandschaften, einsame Salzseen und die nie enden wollenden Sandmeere immer wieder. Dazu die Menschen mit ihrer fast schon erdrückenden Herzlichkeit und Gastfreundschaft. Weiterlesen

Besuch der heiligen und heißen Orte Omkareshwar und Maheshwar (Indien)

Heiß, heißer, am heißesten, das sollte das Motto bei meiner Reise in die heiligen Orte Omkareshwar und Maheshwar sein.

Blick von meinem Guest House auf Omkareshwar

Diese kleinen Orte am heiligen Fluss Narmada sollten mich mit ihren Temperaturen fast in den Wahnsinn treiben. Mindestens 40-45 Grad von morgens ab ca. 9 Uhr bis spät in den Abend hinein. Selbst in der Nacht zeigte das Thermometer noch weit über die 30 Grad an. Nur früh am Morgen zwischen 5 und 7 Uhr waren die Temperaturen mit 26-28 Grad erträglich. Dazu ist es furchtbar trocken und die 6-8 Liter Wasser die ich täglich trank entwichen gefühlt ohne auch nur einen Toilettengang.

Rituelle Waschung im heiligen Narmada-Fluss

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Besuch von Jaipur der Pink City in Rajasthan (Indien)

Nach dem Abschied von Lutz in Laos ging es am frühen Morgen mit einem Songthaeo nach Pakse um von dort gleich weiter zur thailändischen Grenze reisen. Ich hatte einen günstigen Flug von Ubon Ratchathani über Bangkok nach Jaipur bekommen. So ging es dann von der Grenze direkt zum Flughafen von Ubon.

Hawa Mahal der Palast der Winde

5 Uhr am frühen Morgen landete ich dann in Jaipur der Hauptstadt Rajasthans. Die Visa-Abfertigung am Flughafen funktionierte bestens und schon begrüßte mich die morgendliche Hitze Indiens. Ich war total verpennt und brauchte einen Kaffee oder Ähnliches aber hier war es nicht möglich etwas zu trinken zu bekommen. Was ist aus Indien und dem „Everything is possible“ geworden, wenn es schon am Kaffee scheitert. Immerhin fand ich in der City schnell ein kleines nettes Gästehaus (Jwala Niketan) und ich konnte mir den Kaffee dann selber kochen.Indien begrüßte mich von seiner „besten“ Seite. Es sollte unvorstellbar heiß die nächsten Wochen werden. Die Temperaturen stiegen am Tage bis auf 45 Grad und auch in der Nacht bzw. am frühen Morgen waren es noch knapp 30 Grad. Dazu inmitten der Großstadt Jaipur mit dem üblichen Lärmpegel, dem chaotischen Straßenverkehr, den Menschenmassen und dem Dreck. Da waren wohl die Gegensätze zu meinen letzten Monaten auf kleinen Inseln mit viel Ruhe und Natur für den Anfang zu viel. Aber wie das so ist man gewöhnt sich doch schnell an das chaotische Stadtleben und Indien fasziniert mich dann auch immer wieder. Weiterlesen

Ein kurzer Abstecher nach Laos

Die Reise geht weiter. Es sollte von den Inselwelten Indonesiens zu den 4000 Inseln des Mekongs im Süden von Laos gehen. Ich wollte meinen Freund Lutz mit Familie im Mama Leuah Guest House auf Don Det besuchen.Ein weiter Weg für einen kurzen Abstecher und zwei wilde Reisetage sollten mich an mein nächstes Ziel bringen.
Es ging sozusagen direkt von einer nächtlichen Beerdigungszeremonie in Luwuk, der Großvater und Onkel von Freunden hier vor Ort war gestorben, am frühen Morgen zum kleinen Flughafen der Stadt.Mein erster von insgesamt fünf Flügen brachte mich vom Osten Zentral-Sulawesi`s nach Makassar im Süden der Insel. Nach einem kurzen Stopp ging es dann gleich weiter nach Jakarta in die Hauptstadt. Hier sollte ich auch nur wenige Stunden verweilen um weiter nach Kuala Lumpur in Malaysia zu fliegen.
Auf dem Flughafen von KL schlug ich mir die Nacht um die Ohren. Da mein nächster Flug am frühen Morgen nach Bangkok folgen sollte, lohnte es sich nicht in die Stadt zu fahren. Irgendwie fand ich immerhin eine ruhige Sitzecke für die paar Stunden.
In Bangkok dann dasselbe Spiel, ein kurzer Aufenthalt und es ging direkt mit dem fünften Flug innerhalb von knapp 24 Stunden nach Ubon Ratchathani im Osten von Thailand.
So beendete ich in Ubon meinen Flugmarathon aber die Reise war noch nicht beendet. Ich wollte ja in die Inselwelt des Mekong im Süden von Laos. Weiterlesen

Zurück auf den traumhaften Banggai-Inseln (Indonesien)

Nachdem ich Raja Ampat in West-Papua verlassen hatte, wollte ich zurück auf die Banggai-Inseln. Meine Rückreise verlief aber mal wieder anders als geplant. In Papua sollte ein schweres Unwetter am Morgen meines Abfluges wüten und auf dem Flughafen von Sorong war Chaos angesagt. Flüge wurden verschoben oder gecancelt und Informationen waren Mangelware. So saß ich fast acht Stunden am Flughafen fest, bevor es für mich doch noch kurzfristig einen Flug nach Makassar (Sulawesi) gab. Hier sollte ich natürlich dann meinen Anschluss nach Luwuk verpassen. Die meisten anderen Passagiere hatten auch kein Glück mit ihren Anschlussflügen aber irgendwie schienen sie sich damit abzufinden. Ich sollte erst mal ein bisschen Stress im Office der Fluggesellschaft machen. Mir stand ja irgendwie ein Ausgleich zu. Am Ende buchten sie mich auf den nächsten Morgen um und kümmerten sich um eine Übernachtung. So wurde ich in ein Hotel gefahren, bekam am nächsten Morgen ein Frühstück und wurde wieder abgeholt. Leider ging mir trotzdem ein Tag verloren. Von Luwuk aus nahm ich dann am nächsten Tag ein Boot nach Banggai um von dort gleich weiter zu reisen.

Fisch liegt zum Trocknen aus

Im Hafen von Banggai

Der Hafen von Banggai ist interessant wie die meisten Häfen, hier stört es mich überhaupt nicht, wie so oft, auf die Abfahrt zu warten. Die Abfahrtszeiten sind ja eh immer sehr flexibel gehalten. Es gibt immer viel zu beobachten, hier kann es gar nicht langweilig werden. So verbrachte ich ein paar Stunden nach meiner Ankunft aus Luwuk hier bevor es in Richtung Bangkurung-Insel ging. Weiterlesen