Unterwasserwelt und Vogelparadies Raja Ampat (Westpapua-Indonesien) 2. Teil

Kri-Island sollte mein neues Ziel in der Inselwelt von Raja Ampat sein.

Blick von Kri-Island auf Mansuar-Island

Hier war ich vor Jahren bei meinem ersten Besuch und die Insel bzw. die Unterwasserwelt war beeindruckend. Damals gab es hier nur ein teures Resort und ansonsten einsame Strände. Ich hatte damals das Glück zwei Locals von der benachbarten Insel Mansuar kennenzulernen. Diese waren damals gerade dabei ein Homestay auf der Insel zu bauen. Es sollte das Erste von mittlerweile Vielen sein.Ich verließ Anos Homestay mit meinen neuen italienischen Freunden. Diese hatten Hütten in einem Homestay auf Kri reserviert und ich hoffte dort auch eine Hütte zu bekommen. Die Fahrt von unserer winzigen Insel vor Gam-Island nach Kri ging schnell. Der erste Blick auf Kri, die benachbarte Insel Mansuar und die winzige Insel dazwischen war ein Traum. Die dschungelbewachsenen hügeligen Inseln, das türkisfarbene Meer, die Strände und ersten Homestays alles sah toll aus. Weiterlesen

Das Unterwasserparadies Raja Ampat in West-Papua (Indonesien)-1.Teil

Mein Flug nach Sorong im Westen von Papua sollte doch besser werden als vermutet.

Inselwelt RajaAmpats aus dem Flieger

Nachdem ich doch sehr betrunken den Flug in Manado angetreten hatte, schlief ich ein wenig. Aber schon weit vor der Landung wurde ich wach und genoss die grandiose Aussicht. Es war kurz nach Sonnenaufgang als es über die Inselwelt Raja Ampats ging.
In Sorong lief auch alles perfekt. Außerhalb des Flughafens stoppte ich ein Mopedtaxi und es ging in Richtung Hafen. Ich hatte knapp eine halbe Stunde Zeit bis zur Abfahrt des Bootes nach Waisai auf der Insel Waigeo, dem ersten Anlaufpunkt um die Inselwelt zu bereisen. Auf dem Weg erledigte ich alles was man vor einem Inseltrip so tut. Telefonguthaben aufladen, Geld abheben und Zigaretten und andere Kleinigkeiten kaufen.

Homestay auf kleiner Insel

Kleine Garnelen in einer Anemone

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Es ist Winter – Zeit neue Inselwelten in Indonesien zu entdecken-Die traumhaften Banggai-Islands

Ja es ist kalt in Deutschland dann heißt es für mich auf Reisen zu gehen. Wie so oft hatte ich noch keine konkreten Pläne und bin erst mal nach Kuala Lumpur geflogen.
Nach ein paar Tagen KL und ein paar Versuchen etwas zu Planen sollte es wie so oft nach Indonesien gehen. Mein erster Stopp sollte Makassar sein, eine große Stadt um ein bisschen Shoppen zu gehen bevor es mich in die ländlichen Gegenden verschlägt. Hier bekam ich auch alle was ich wollte. Neue leichte Wanderschuhe, ein paar Hosen und Hemden und…. Jetzt konnte das Reisen losgehen. Dazu sollte es passen das meine Freunde Frank und Christina gerade in der Stadt waren. So genossen wir ein paar Bier bevor sich unsere Wege wieder trennen sollten.
Ich hatte mittlerweile auch ein konkretes Ziel im Kopf-die Banggai-Inseln. Da bin ich im letzten Jahr daran vorbei gefahren und die Inselgruppe sah spannend aus. Sie sollte ein echter Juwel für mich unter den vielen Inselwelten Indonesiens werden. So ging es nach Luwuk per Flieger um gleich direkt ein Boot von dort nach Peleng-Island zu nehmen. Weiterlesen

Ein kurzer Trip im Herbst nach Georgien und Armenien

Der Sommertrip in Georgien und Armenien war so gut das ich im Oktober wieder in diese Region reisen sollte.

Geghard-Monastery in der Azat-River-Schlucht in der Nähe von Jerewan

Diesmal wollte ich mit Armenien beginnen und nach einer zu wilden Party-Nacht in Tiflis ging es am nächsten Nachmittag nach Armenien in die Hauptstadt Jerewan.
Die nächsten Tage sollte ich durchs Land trampen, da öffentliche Verkehrsmittel außerhalb Jerewans kaum existieren. Das sollte auch gut funktionieren, nur war mein Russisch leider viel zu schlecht um gute Gespräche mit den tollen Menschen zuführen.

Snacks aus Traubensirup und Nüssen werden überall verkauft

Tsaminda Sameba Kirche (Kazbegi-Area)

Garni-Tempel (griechischer Tempel aus dem 1. Jhd. in der Nähe von Jerewan)

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Georgien und Armenien im Sommer 2017

Nach meinem Trip in Rumänien und Bulgarien sollte es nach kurzem Stop in Berlin gleich weiter mit dem Reisen gehen. Georgien und Armenien standen auf meinem Programm.

Mt. Shkhara in Swanetien

Es sollte mich zuerst in die Bergwelt des Kaukasus nach Swanetien führen. Es ging weiter über Gori, Stalins Geburtsstadt, und die Höhlenstadt Uplistsikhe in die Hauptstadt Tbilisi. Danach folgt ein Abstecher in die Wüstenlandschaft an der Grenze zu Aserbaidschan um den Klosterkomplex Davit Gareja zu besichtigen. Über das Weinanbaugebiet Kakheti und das hübsche Städtchen Sighnaghi ging es am Ende nach Jerwan in die Hauptstadt Armeniens.

Klosterkomplex Davit Gareja an der georgisch-aserbaidschanischen Grenze

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Im Sommer unterwegs in Rumänien und Bulgarien

Wie eigentlich jeden Sommer in den letzten Jahren sollte es mich für ein paar Wochen nach Rumänien verschlagen. Ein Besuch bei meinem Freund Oli auf seinem Hügel in Siebenbürgen gehört ja zu meinem Standard-Programm. Nebenbei sollte mich mein Weg zweimal für ein paar Tage an das Schwarze Meer führen. Außerdem sollte ich Freunde im Banat im Westen von Rumänien besuchen.

Anflug auf Bukarest

Mein erster Stop ein Beach am Schwarzen Meer in Bulgarien-nur wenige Kilometer von der rumänische Grenze entfernt.

In den Karpaten auf dem Hügel bei meinem Kumpel Oli.

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Die erotischen Tempel von Khajuraho

Nach meinen Tigererlebnissen im Kanha-Nationalpark sollte mich meine Reise nach Khajuraho führen. Einmal in Madhya Pradesh dachte ich mir, da darf man die berühmten erotischen Tempel nicht auslassen. Zwei lange, holprig-staubige Busfahrten später verpasste ich erst mal meinen Ausstieg. Ich schlief fest und wachte auf als der Bus in irgendeinem kleinen Dorf in der Nähe parkte. Keine anderen Passagiere waren zu sehen und die Busfahrer saßen vor einem kleinen Chai-Shop. Da hatte man mich einfach vergessen, obwohl ich ja der einzige Europäer im Bus war. Das muss doch eigentlich auffallen das ich nicht ausgestiegen bin. Auf alle Fälle staunten auch die Fahrer als ich schlaftrunken den Bus verließ. Wo kommt der Typ denn jetzt her? Immerhin besorgten sie mir einen Transport zurück in die Stadt. Wenn man Khajuraho so nennen kann. Weiterlesen

Auf der Suche nach den Tigern im Kanha National Park in Madhya Pradesh (Zentralindien)

Nach der Reise durch die Mangrovenwälder der Sundarbans hatte mich das Wildlife-Fieber gepackt. Ich bin auf den Tiger gekommen und wollte jetzt diese unbedingt zu Gesicht bekommen. So beschloss ich nach Madhya Pradesh in Zentralindien zu reisen. Irgendwie bin ich auf meinen vielen Indienreisen immer an dieser Region vorbeigereist. Das sollte anders werden. Madhya Pradesh ist vor allem für seine Nationalparks und die erotischen Tempel von Khajuraho bekannt.So sollte ich eines Abends am wie immer chaotisch überfüllten Howrah-Bahnhof von Kolkata einen Zug besteigen. Zugfahrten in Indien sind ja immer wieder ein Traum. Zu mindestens wenn man einen Platz bzw. ein Bett hat. Ich hatte Glück und habe kurzfristig ein Ticket für die 22-stündige Fahrt nach Jabalpur bekommen. Anfangs war ich mit einem älteren Herrn und dessen Sohn allein in unserem Abteil. Das änderte sich aber schnell während der Fahrt. Der Sohn sollte während der Fahrt leider der einzige Mitfahrer sein, der ein wenig englisch sprach. Die eigentlich lange Fahrt verging wie im Fluge. Schlafen, die vorbeiziehende Landschaft genießen, das wie immer verrückte Treiben der Inder verfolgen und sich verwöhnen lassen von den vielen Händlern mit ihren köstlichen Snacks und Chais und… Weiterlesen

Unterwegs in den Sundarbans im größten Mangrovenwald der Welt (Westbengalen-Indien)


In Kolkata sollte ich zwei Reisende kennen lernen, mit denen ich die Abende bei Bier und … auf der Dachterrasse unserer „modernen“ Lodge verbrachte. Dabei kam uns die Idee in die Sundarbans zu fahren.
Das sind die größten Mangrovenwälder der Welt. Hier gibt es einen Nationalpark, der unser Ziel sein sollte. Ich wollte dies schon seit Jahren machen aber das sollte bis jetzt nicht klappen, da ich keine Lust auf eine organisierte Tour von Kolkata aus hatte.
Mit Sörn und Keren sah das gleich viel besser aus. Angeblich kann man nur mit organisierten Touren diese Gegend bereisen. So schwärmten wir in Kolkata aus um Informationen für die Anreise zu sammeln. Das sollte schwieriger werden als gedacht. Natürlich gab uns keiner Informationen, da sie alle Touren verkaufen wollten. Oder die Informationen beschränkten sich darauf, dass man kein Permit vor Ort bekam und es keine öffentlichen Transportmittel dahin gibt. Das konnte ich mir in Indien nicht vorstellen. Überall wo es Menschen gibt, gibt es auch Wege dahin zu gelangen. Immerhin fand ich eine gute Karte über die Region und auch OpenStreetMap und na klar das Internet sollten uns weiterhelfen. Nach unserer Recherche war klar, es gibt mehrere Orte am Rande der Sundarbans und auch einige Inseln mitten im Delta waren bewohnt. Es sollte auch ein paar kleinere Hotels in der Region geben. So mussten wir nur noch in Erfahrung bringen, wo es einen Bus in diese Richtung gibt. Das sollte sehr chaotisch werden. Weiterlesen