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Reiseblog von Lars | Seite 7

Das Ende dieser Reise.

Noch mal eine Fortsetzung meiner letzten News, auch wenn es doch länger gedauert hat und ich schon wieder ganz woanders bin.flower
Während ich so blöd an der Grenze herumstand bis die Polen mich mitgenommen haben, bekam ich so einen ersten seltsamen Eindruck vom Nagaland.
Erst mal wollte mir hier jeder erzählen, dass ich ja einen Jeep mieten muss und auch einen lokalen Guide brauche um dort zu reisen. Das war auch bis vor ein paar Monaten so, aber trotzdem haben das alle weiter behauptet. Auch das es keine öffentlichen Transportmittel gibt. Aber alles Blödsinn. Man kann jetzt dort alleine reisen und außer an Tagen wie Ostersonntag gibt es auch Transportmittel. Mit Bussen sieht es zwar schlechter auunterwegs auf  den felderns, die fahren wenn es welche gibt nur einmal am Tag. Dafür gibt es überall Sammeljeeps, die losfahren wenn sie voll sind. Diese sind bei den schlechten Straßen und der bergigen Region dort auch besser.  Auch will irgendwie jeder der an mir vorbeikommt Geld, alle kommen an und erzählen mir wie schlecht es ihnen geht und dann holen sie ihr Smartphone raus. Da sage ich dann nix. Also den Anfang fand ich nicht so toll. Weiterlesen

Indien grüßt euch

Es gibt mal wieder ein paar News von mir bevor ich die Heimreise antrete.fähre über dem brahmaputra
Also nochmal zurück nach Guwahati in Assam. Wie ich es schon befürchtet hatte, habe ich kein Permit für Arunachal Pradesh bekommen, da mir eine zweite Person gefehlt hat. Leider sollte ich keine Touristen in Guwahati in den paar Tagen dort antreffen. Ich habe hier meine Zeit mit Tempelbesuchen und Bootsfahrten zu kleinen Inseln auf dem Brahmaputra verbracht. Vor allem der Kamakhya-Tempel war sehr interessant und ich habe einige Stunden dort verbracht. Er ist wichtiges Zentrum zur Verehrung weiblicher Kräfte und demnach vKamakhya-tempelor allem von Frauen besucht. Hier werden sehr viele Tiere geopfert viele Ziegen, Tauben und gelegentlichauch Büffel. Ein blutiges Ritual dem man beiwohnen kann.
Die Menschen in Guwahati fand ich sehr entspannt und freundlich und bunt gemischt. Nur war die Stadt wie wahrscheinlich jede in Indien voll verdreckt, überfüllt und es gab viel zu viel Verkehr. Alleine die Lautstärke macht einen schon krank und dann der Smog und die trockene staubige Luft. Aber ich habe die paar Tage trotzdem genossen.  Weiterlesen

3 Flüge-3 Länder an einem Tag

Moin moin ja so schnell geht das und meine zwei Monate Indonesien sind schon wieder vorbei und ich bin mal wieder in Indien gelandet. Ich habe mal wieder einen Flugmarathon hinter mich gebracht, da ich mein indonesisches Visum bis zum letzten Tag ausnutzen wollte. So hieß es 3 Flauf dem markt in ambonüge-3 Länder an einem Tag.
So ging es von Ambon auf den Molukken eigentlich morgens 6.30 Uhr los nach Jakarta, da war es in Indien noch mitten in der Nacht.
Aber wieso oft war alles ein bisschen chaotisch bei meiner Abreise. Mein Ojekfahrer war nicht wie bestellt  4.30 Uhr vor dem Hotel. Ich habe ihn dann am Telefon geweckt, obwohl er fest behauptet hat schon aufgestanden zu sein. Nach 20 Minuten warten war er dann immer noch nicht da und ich wurde langsam nervös, da man fast eine Stunde zum Flughafen braucht. Ich hatte dann das Glück das ein Anderer an mir vorbei kam und auch anhielt. So habe ich dann den anderen Ojekfahrer genommen, aber sein Moped und er waren war sehr kunterwegs auf saparualein, als mein Rucksack vor dem Fahrer stand war der zu groß um darüber zu gucken. Irgendwie hat er es aber trotzdem mit dem Fahren hinbekommen, aber es sah schon schräg aus wie er dann immer rechts oder links am Rucksack vorbei geschielt hat. Wie es dann so ist, wenn man unter Zeitdruck steht, gab es auch noch einen Stau. Da ein paar Strommasten umgebrochen waren und noch immer Strom darauf war und dabei auch ein paar Menschen verletzt wurden, ging erst mal nichts. Aber irgendwie war ich dann doch noch pünktlich am Flughafen. Da hatte ich auch richtig Glück und es ging dann auch sofort los. Weiterlesen

News aus dem Dschungel

Moin moin, es sind schon wieder ein paar Wochen vergangen so gibt es wieder mal ein paar News.
Als ich aus Sentani abreisen wollte, sollte doch mal wieder der Zufall seine Hände im Spiel haben.1
Ich bin am Morgen bei Anno und Agustha aufgewacht, weil  ich eine deutsche Stimme gehört habe undjemand an meine Tür geklopft hat. Erst mal habe ich mich gefragt ob ich noch träume. Vor meiner Tür stand dann Ulrike, eine Freundin von Agustha aus Berlin. Agustha hatte mir schon öfter von ihr erzählt und ich sollte eigentlich auch etwas für sie nach Berlin mitnehmen, aber das hatte sich dann ja wohl erledigt. Da trifft man nach einem Monat Papua das erste Mal einen Ausländer und dann im Haus von meinen Freunden und dann auch noch aus Berlin. Wir hatten leider nicht viel Zeit zum Unterhalten, das wollen wir in Berlin nachholen, da ich schon einen Flug gebucht hatte. Ich habe zwar noch überlegt den Flug zu verschieben, es wäre lustig gewesen mit ihr hier etwas zu unternehmen, aber für die Verschiebung hätte ich fast nochmal den Flugpreis bezahlt müssen.
Agustha hat mir zum Abschied wieder die Taschen voller Geschenke aus ihrer Frauengruppe gepackt und ich hatte mal wieder nix für sie, sondern nur für Anno.
So bin ich dann an diesem Morgen nach Manokwari geflogen, das ist im Nordwesten von Papua. Der Flug war toll, da das Wetter super war und ich so traumhafte AussichtBlick auf den Sentanilakeen genießen konnte.
Hier bin ich ganz gut mit Ojek in die City gekommen, aber die sollte mich erst mal nerven, da ich lange nach einem Hotel suchen musste. Die Preise fand ich hier extrem teuer. Habe dann ein verdrecktes Zimmer für eine Nacht genommen, ich glaube so ein verdrecktes Zimmer hatte ich noch nie in Indonesien, so etwas kannte ich nur in alten Zeiten in Indien. Weiterlesen

Ich bin nicht verspeist worden.

Es gibt mal wieder ein paar News von mir, erst mal bin ich nicht verspeist worden, wie ihr merkt, da ich noch Mails schreiben kann. Ich bin leider auch nicht weit genug ins Souvenir aus alten ZeitenKannibalenland gekommen, aber erst mal zurück zum Nationalpark und zu Merauke.
Die Stadt hat mir eigentlich richtig gut gefallen, nette nicht zu große Stadt mit großen grünen Straßen und wenig Verkehr und sehr entspannten freundlichen Menschen, gutes Hotel mit superfreundlichem Personal zu guten Papuapreisen. Leider gibt es hier keine Ojeks (Mopedtaxis), warum auch immer, habe ich sonst noch nie erlebt in Indonesien und so war es anstrengend sich zu bewegen. Aber da haben dafür dann andauernd irgendwelche Locals mit Auto oder Moped angehalten und mich herumgefahren.butterfly
Hier ist es mir zweimal passiert, das ich essen war und mich mit den Tischnachbarn unterhalten habe. Diese sind dann vor mir gegangen und als ich bezahlen wollte, wurde mir gesagt, das haben doch deine Freunde schon gemacht, die Indonesier-echt verrückt.
Hier gab es wie so oft in Küstenstädten seltsamer Weise wenig Fisch in den Restaurants, dafür aber viel Wild aus dem Nationalpark und diese Scheiß-Chicken überall, ich kann sie nicht mehr sehen. Weiterlesen

Bin mal wieder unterwegs.

Moin moin alle miteinander

Wie immer um diese Zeit im Jahr hat mich das Reisefieber gepackt und ich werde bis Mitte Mai unterwegs sein, eigentlich habe ich noch keine konkreten Ziele, so dass ich gerade über Kuala Lumpur nach Bali geflogen bin.flower
Ich war für eineinhalb Tage in Kuala Lumpur um endlich wieder gute südindische Küche zu genießen und ein paar Sachen zu erledigen, wie immer habe ich auch ein paar Leute auf dem Dach meines Hostels getroffen und die Nacht wurde in Bier ertränkt.
So ging es dann leicht verpeilt nach Bali zum Ingonesier, für die Nicht-Ilmenauer das ist ein Freund aus der Heimat der sich dort niedergelassen hat.
Am Flughafen von Bali ging die Immigrationsache sehr schnell für indonesische Verhältnisse, hatte schnell meinen Einreisestempel, aber dann hat der Zoll mich genervt, mein ganzes Gepäck wurde gescheckt und dumme Fragen gestellt, das ich zu viel Alkohol dabei hatte schien aber Niemanden zu interessieren, so haben sie mich dann nach einer halben Stunde endlich gehen lassen. reisfelder (2)Zum Glück stand Ingo mit dem Moped vor der Tür und ab ging es in sein neues Häuschen-dabei durften wir mal kurz mit dem Moped auf die Autobahn düsen-hier gibt es doch wirklich extra Spuren für die Mopeds, da haben die Indonesier wieder einen kleinen Anflug von Größenwahn bewiesen, neben einem neuen überdimensionierten Flughafen haben sie hier einen Highway um den Airport gebaut-teilweise über dem Meer und mit gefühlten tausend Spuren und Schleifen-war schon cool aber auch mächtig verwirrend, aber Ingo musste sich ja dadurch kämpfen. Weiterlesen