Ein kurzer Stopp in Kuala Lumpur(Malaysia)

Auf meinem Weg von Südindien nach Indonesien legte ich wie so oft einen kleinen Stopp in Kuala Lumpur ein. KL ist nach wie vor meine Lieblingsstadt in Südostasien. Ich mag die Gegend um Chinatown und dem kleine indische Viertel wo ich für gewöhnlich wohne. Das Essensangebot ist hier umwerfend. Kuala Lumpur ist wahrscheinlich gerade wegen dem Essensangebot meine Lieblingsstadt. Unzählige südindische Restaurants, dazu die vielen chinesischen Essensstände, das malaysische Essen und auch der Westernfood kommt nicht zu kurz. Weiterlesen

Das Wetter ist schlecht im Norden von Indien-ab in den Süden

Nach der beeindruckenden und auch anstrengenden Kumbh Mela brachte mich ein Zug zurück nach Kanpur. Hier hatte ich eigentlich ein Zimmer gebucht und sollte wieder keinen Einlass erhalten. Da hatte ich genug von der „Scheiß-Stadt“ und bin direkt nach Lucknow, nur knapp 100 Kilometer entfernt, gefahren. Hier gab es endlich keinen Stress mehr mit Hotels die Ausländern keinen Zutritt gewähren.

Hampi

Charminar in Hyderabad

Die Stadt wurde ab dem 16. Jahrhundert von den Mogulherrschern erbaut. Im 18. Jahrhundert, das Mogulreich war mittlerweile langsam im Niedergang begriffen verlagerte sich das islamische Machtzentrum von Delhi in diese Region. Die Herrscher waren große Förderer der Künste und die Region wurde ein Magnet für Dichter und Künstler, in denen Hindus und Moslems harmonisch zusammen arbeiteten. Lucknows Ruf als Stadt der Kultur und auch der guten Küche hat sich bis heute erhalten. Mehrere großartige Bauwerke wurden in dieser Zeit errichtet. Die Hauptstadt von Uttar Pradesh ist nebenbei auch voller Bauwerke aus der Zeit der britischen Kolonialzeit. Somit hat die Stadt eigentlich viel zu bieten und wird von manchmal nervenden Touristenmassen verschont.
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Besuch der Kumbh Mela in Allahabad (Indien )-das größte Pilgertreffen der Welt

Die Kumbh Mela in Allahabad, das größte Pilgerfest der Welt, stand direkt im Anschluss nach meinem Laos-Besuch auf dem Programm. Ich will dieses Fest schon seit vielen Jahren besuchen und endlich sollte es Wirklichkeit werden.Meinen Flug nach Indien habe ich in Bangkok am Ende noch bekommen und sollte gut in Kolkata landen. Ich hatte hier nur einen kurzen Zwischenstopp bevor es weiter nach Kanpur ging. Aber erst mal musste ich die Immigration passieren. Hier begann mal wieder mein Ärger mit den indischen Behörden und ihren schrägen Vorschriften und Vorstellungen und das sollte sich während der ganzen Indien-Reise fortsetzen. Mittlerweile überlege ich wirklich ob ich nochmal das so schön verrückte aber auch nervige Land besuche.
Ich hatte einen Weiterflug nach Kanpur und das sollte ein Problem für den Immigration-Officer werden. Ich hatte ja ein Online-Visum und brauchte eigentlich nur noch den Visum-Stempel  in meinen Pass.
Was will ich denn in Kanpur? Das ist doch keine Stadt für Touristen, da fliegt kein Ausländer hin!
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Ein kurzer Rückblick auf den Herbst Albanien 2018-Teil 2

Ja auf meinem Herbst-Trip auf dem Balkan sollte ich die meiste Zeit im fantastischen Albanien verbringen. Ein tolles Land: herzliche offene und so gastfreundliche Menschen, wunderschöne Natur, ja einfach herrliche Landschaften ob an der Küste, in den Bergen oder irgendwo mitten im Land, schöne mittelalterliche Städte, ausgezeichnetes Essen und noch bessere Drinks.
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Ein kurzer Rückblick auf den Herbst 2018-Albanien-Mazedonien-Kosovo-Teil 1

Es ist natürlich schon eine Weile(ca. 5 Monate) her und ich bin gerade in Indien gewesen und jetzt in Indonesien unterwegs aber ich wollte nochmal zurück schauen auf meine Tour durch Mazedonien, Kosovo und Albanien im September und Oktober 2018.

Mazedonischer Wein

Mittlerweile wurde Mazedonien in Nordmazedonien umbenannt, ich spreche aber von Mazedonien, da es zu meiner Reise noch so hieß.

Albanische Alpen

Der Grund wieso ich auf die Idee kam Mazedonien zu bereisen, waren die billigen Flüge von Berlin in die Hauptstadt Skopje. Mittlerweile bin ich der Meinung das der Wein ein Grund wäre wieder hinzufahren.
Skopje die Stadt der Statuen und Monumente oder? Ich habe selten oder eher noch nie eine so verdammt kitschige Innenstadt wie in Skopje gesehen. Im Rahmen des Projektes Skopje 2014 wurden hunderte Millionen Euro verschwendet um einige Protzbauten und unzählige Statuen zu bauen. Irgendwie wirkt hier alles so falsch am Platz. Nebenbei hat man den Streit mit Griechenland um die Region Makedonien bzw. dessen kulturelles Erbe verschärft, indem man mitten im Zentrum eine riesige Statue von Alexander dem Großen errichtet hat.
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Ein kurzer Besuch bei Freunden in Laos

Winterzeit ist Reisezeit. Das hieß Mitte Januar Berlin mal wieder für ein paar Monate zu verlassen.Ich war mal wieder schwer am Überlegen, wo es denn überhaupt hingehen sollte. Ich wollte unbedingt Anfang Februar im Norden von Indien sein. Die große Kumbh Mela(alle 12 Jahre) stand auf meinem Programm. Das größte Pilgertreffen und gleichzeitig auch die größte Menschenansammlung der Welt war in Allahabad im Gange. Mein Plan war es am wichtigsten Badetag der Kumbh, am wahrscheinlich heiligsten Platz Indiens, zu sein.Aber wohin Mitte Januar für meine ersten zwei Wochen. Nordindien ist mir zu kalt zu dieser Zeit und dann kam mir Lutz in den Kopf.
So sollte mich ein Kurzbesuch mal wieder zu meinem Freund Lutz und seiner Familie nach Don Det im Süden von Laos führen. Weiterlesen

Ein kleine Iran-Reise (Teil 2)-Yazd-Isfahan-Varzaneh-Wüste

Meine Reise führte mich von Shiraz in die wunderschöne Wüstenstadt Yazd. Sie sollte vor allem in Hinsicht auf die Kleiderordnung die konservativste Stadt meiner Reise werden aber für mich auch die schönste und dazu heißeste Stadt. In der Oasenstadt zwischen den Wüsten Dasht-e-Kavir und Dasht-e-Lut fühlt man sich wie in einem Märchen aus 1001 Nacht. Die Altstadt wurde traditionell aus Lehm gebaut und besteht aus einem verwirrenden Labyrinth aus verwinkelten engen Gassen mit wunderschönen Bogengängen, herrlichen Wohnhäusern und deren Innenhöfen, schöne alte Holztüren zieren die Eingänge, Moscheen, Mausoleen, Märkten, kleinen Läden und den wunderschönen in den Himmel ragenden Windtürmen. Die Architektur mit den kleinen Gassen und ihren hohen Lehmmauern und –Häusern, den Bogengängen und vor allem den Windtürme sind der Hitze in der Wüstenstadt geschuldet. Lehm soll ein gutes Klima in den Häusern schaffen und die hohen Mauern und vielen Bogengänge spenden Schatten. Die Windtürme fangen sozusagen den Wind ein und leiten ihn in die Häuser und sorgen so für eine gute Luftzirkulation. Sie kühlen damit die Wohnräume und sind eine Art traditionelle Klimaanlage.
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Ein kleine Iran-Reise (Teil 1)-Teheran-Shiraz-Persepolis

Ich sollte mir die heißeste Zeit des Jahres für meine Iran-Reise aussuchen. Eigentlich nicht mein ursprünglicher Plan, aber es sollte zeitlich für mich dann am besten passen. Mit Hitze kann ich ja ganz gut umgehen. Immerhin war ich erst vor zwei Monaten in Zentralindien unterwegs und dort sollte gerade die heißeste Zeit sein. Da hatte ich mit 40 Grad aufwärts über Wochen zu kämpfen. Das Gute ist das wesentlich weniger Touristen zu solchen Zeiten unterwegs sind. So ist vieles ruhiger und auch günstiger. Man brauchte sich dann weniger Gedanken über Unterkünfte machen und konnte auch spontan überall einchecken.
Einen richtigen Reiseplan sollte ich erst mal nicht haben. Ich hatte ein paar Ideen im Kopf. Sicher hatte ich einen Flug nach Teheran gebucht und dann wollte ich schauen.
Ich sollte mitten in der Nacht am internationalen Flughafen Imam Khomeini in Teheran landen. Kurz vor der Landung wurde es sehr betriebsam im Flieger. Die meisten Passagiere, vorwiegend Iraner oder sollte ich Perser sagen, begannen sich entsprechend der Kleidungsvorschriften des Landes, anzukleiden. Vor allem die gerade noch sehr westlich gekleideten Frauen sollten sich sehr konservativ ankleiden. Ein Kopftuch, wie es normalerweise ausreicht, war für die meisten nicht genug, es musste der Tschador sein.
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Iran-ein Land überrascht

Iran-Was geht einem da nicht alles durch den Kopf? Die Achse des Bösen-Die Gefahr für den Weltfrieden. Das hat sich vor allem in den westlichen Köpfen festgesetzt. Bei uns bekommt man ja hauptsächlich mit, dass im Iran Menschen verschwinden, das sogenannte Sittenwächter durch die Straßen ziehen und es ein Atomprogramm gibt.Aber man denkt auch sofort an den orientalischen Zauber aus Tausend und eine Nacht. Iran-Persien die Heimat einer der ältesten Kulturen der Welt ist unglaublich vielfältig. Das Land und die Menschen können einen verzaubern. Ich habe so viel Schönes fast schon Märchenhaftes erlebt und gesehen. Städte wie z.B. Isfahan und Yazd strahlen die Schönheit des persischen Reiches aus. Persische Ruinen, prächtige von wunderschönen Mosaiken gezeichnete Moscheen, großartige Paläste und Festungen, prachtvolle Gärten, geschäftige Basare- die scheinbar kein Ende haben, dazu hohe Berge, herrliche Wüstenlandschaften, einsame Salzseen und die nie enden wollenden Sandmeere immer wieder. Dazu die Menschen mit ihrer fast schon erdrückenden Herzlichkeit und Gastfreundschaft. Weiterlesen

Besuch der heiligen und heißen Orte Omkareshwar und Maheshwar (Indien)

Heiß, heißer, am heißesten, das sollte das Motto bei meiner Reise in die heiligen Orte Omkareshwar und Maheshwar sein.

Blick von meinem Guest House auf Omkareshwar

Diese kleinen Orte am heiligen Fluss Narmada sollten mich mit ihren Temperaturen fast in den Wahnsinn treiben. Mindestens 40-45 Grad von morgens ab ca. 9 Uhr bis spät in den Abend hinein. Selbst in der Nacht zeigte das Thermometer noch weit über die 30 Grad an. Nur früh am Morgen zwischen 5 und 7 Uhr waren die Temperaturen mit 26-28 Grad erträglich. Dazu ist es furchtbar trocken und die 6-8 Liter Wasser die ich täglich trank entwichen gefühlt ohne auch nur einen Toilettengang.

Rituelle Waschung im heiligen Narmada-Fluss

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